Telekommunikationsbranche Telco-Energieeffizienz: Zwischen steigendem Datenverbrauch und hohen Energiepreisen
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Telekommunikationsnetzbetreiber haben mit Kostendruck zu kämpfen und sollen ebenfalls die grüne Transformation unterstützen. Der Ausweg: Energie sparen. Das geht zunächst aber mit erheblichen Investitionen einher, bevor es den Kostenapparat verkleinert und positiv auf die CO2-Bilanz einzahlt.
Nahm das Internet vor gut einem Vierteljahrhundert noch seinen Anfang auf den klobigen Bildschirmen schwerer Desktop-Computer, so ist es heute allgegenwärtig und auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets jederzeit verfügbar. Diese Entwicklung hat die Netzwerkbetreiber beflügelt, fällt ihnen aber jetzt auch wieder auf die Füße.
In den vergangenen Jahren ist das im Netz aufkommende Datenvolumen analog zur Mobilfunknutzung der Endverbraucher jährlich um gut 30 Prozent gestiegen. Damit sind auch die Kosten für den größten Posten in der Bilanz eines Mobilfunkbetreibers gestiegen: die Energie, welche zur Bereitstellung der notwendigen Netzkapazität aufgewendet werden muss. Energie ist der größte Kostentreiber für Telcos, da Daten ohne sie nicht ihren Weg in die Cloud oder auf die Geräte der Endnutzer finden. Gleichzeitig sind die Einnahmen aus bestehenden Mobilfunkverträgen beziehungsweise die zugrunde liegenden Tarife weitgehend gleichgeblieben. Diese Schere zwischen steigenden Kosten und gleichbleibenden Einnahmen hat sich noch weiter geöffnet, da sich in derselben Periode die Energiepreise zeitweise mehr als verdoppelt haben. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz wurden für Netzbetreiber somit zu einem zwingenden Erfordernis, um weiterhin am Markt konkurrieren zu können.
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