3D-Druck
EMO 2023 präsentiert serienreife additive Fertigung in Metall

Von Nikolaus Fecht 6 min Lesedauer

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Unter dem neuen Claim „Innovate Manufacturing“ lädt der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V.) vom 18. bis 23 September 2023 Interessierte aus der ganzen Welt zur EMO Hannover ein.

Die EMO Hannover wird im Herbst 2023 dem 3D-Druck in Metall viel Raum geben, heißt es. Mit dabei ist das Fraunhofer-ILT, das diese Bauteile für den Kfz-Sektor im Rahmen des Projekts Idam gefertigt hat. Hier mehr zum Hintergrund von diesem und einem weiteren Projekt.(Bild:  ILT)
Die EMO Hannover wird im Herbst 2023 dem 3D-Druck in Metall viel Raum geben, heißt es. Mit dabei ist das Fraunhofer-ILT, das diese Bauteile für den Kfz-Sektor im Rahmen des Projekts Idam gefertigt hat. Hier mehr zum Hintergrund von diesem und einem weiteren Projekt.
(Bild: ILT)

Die EMO Hannover 2023, die Weltleitmesse für Produktionstechnologie, wird ihr Fachpublikum im nächsten Herbst unter anderem mit neuen Ideen zur Fertigung inspirieren – zum Beispiel mit Innovationen rund um den 3D-Metalldruckprozess für die Serienproduktion. Immerhin zeigt eine Besucherumfrage, dass sich rund 16 Prozent für die additive Fertigung interessieren. Zwei BMBF-Projekte zeigen hier vorab, wie der Weg in die Serienfertigung klappen kann.

Und so kann man es sich vorstellen: Laserlicht blitzt auf und zaubert einen silbern glänzenden Kreis in ein graues Pulverbett.Leise streift ein Abstreicher über diesen Kreis, den nun wieder neues Pulver bedeckt. So verwandelt der Laser Schicht um Schicht Metallpulver in ein hochkomplex geformtes Bauteil. Rund 25 Stunden dauerte es allerdings bisher, um zum Beispiel Titanpulver in ein Gebilde für die Luftfahrtindustrie von der Größe eines Hutes zu verwandeln.