Metallbearbeitung
EMO 2017: "So muss Industrie 4.0"

Von Jürgen Schreier 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

"Connecting systems for intelligent production": Unter diesem Motto will die Werkzeugmaschinen-Messe EMO 2017 in Hannover Hürden auf dem Weg zur digitalen Transformation beiseite räumen. Zu sehen sind unter anderem: praktikable Lösungen für mehr Ergonomie und mehr Produktivität auf dem Shopfloor.

Digitaler Pionier: Die Gebr. Heller Maschinenfabrik geht Industrie 4.0 bereits seit 2010 in einem separaten Entwicklungsbereich an (im Bild ein Blick in eine vernetzte Produktion bei einem Kunden).(Bild:  Heller)
Digitaler Pionier: Die Gebr. Heller Maschinenfabrik geht Industrie 4.0 bereits seit 2010 in einem separaten Entwicklungsbereich an (im Bild ein Blick in eine vernetzte Produktion bei einem Kunden).
(Bild: Heller)

„So muss Industrie 4.0“ - mit diesem Slogan würde vermutlich ein bekannter Elektromarkt werben, könnte man dort I4.0-Lösungen kaufen wie TV-Geräte, Notebooks oder Waschmaschinen. Das Leitmotto der EMO 2017 - "Connecting systems for intelligent production" - klingt da schon um einiges komplexer. Die "Mission" der Messe ist dennoch die gleiche: zeigen, wie Industrie in der Metallbearbeitung funktioniert und - noch wichtiger - was das alles dem Anwender bringt .

Werkzeugmaschinen nach OPC-UA vernetzen

„Die wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung“, erklärt EMO-Generalkommissar und VDMA-Präsident Carl Martin Welcker. „Exakt dieses Thema adressiert die diesjährige EMO Hannover.“ Die EMO trägt für Welcker dazu bei, Hürden auf dem Weg zur digitalen Transformation zu nehmen. Für ihn ist Industrie 4.0 mehr als nur eine Technologie, sondern ein "Mindset": eine Denkweise.