Kommunikationsprotokoll
Ein sicher vernetztes Smart Home mit Lemonbeat

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 7 min Lesedauer

Mit Lemonbeat soll das Smart Home sicher vernetzt werden. Während der Entwicklung des Standards wurde zudem großer Wert auf eine einfache Integration unterschiedlicher Geräte gelegt.

Kommunikation: Mit der Plattform Lemonbeat wird ein offener und einfacher Standard für das Internet of Things geschaffen.(Bild:  obs/RWE Effizienz)
Kommunikation: Mit der Plattform Lemonbeat wird ein offener und einfacher Standard für das Internet of Things geschaffen.
(Bild: obs/RWE Effizienz)

In Bezug auf das Internet der Dinge wird oft über fehlende Standards geklagt, die eine Entwicklung bremsen. Und tatsächlich, sieht man genauer hin, so gibt es „das“ Internet der Dinge noch nicht. Momentan besteht es eher aus vielen einzelnen Systemen, die in sich zwar smart oder intelligent sind, aber nicht richtig miteinander kommunizieren können. Dafür fehlt es an standardisierten und interoperablen Kommunikationsprotokollen. Das wird einem spätestens dann bewusst, wenn man sich auf einer Fachmesse einen Schaltschrank für die Home-Automation genauer ansieht.

Die Vorteile von Lemonbeat im Überblick

Lemonbeat als Standard soll die Kommunikation im Smart Home vereinfachen: Vom Lichtschalter bis zu komplexen Maschinen und Anlagen. Das Ziel ist es, neue Geschäftsfelder vor allem für das B2B-Umfeld zu eröffnen. Unterstützt wird die Lemonbeat GmbH von Cassini Consulting neben der Unternehmensausgründung und dem Community-Aufbau über das W3C auch beim Recruiting von IT-Fachkräften. Die „Lemonbeat smart Device Language (LsDL) ist ein universelles Modell für Sprachprotokolle, um unterschiedliche Geräte zu vernetzen. Der XML-basierte Sprachstandard ist unabhängig von der Form der Datenübertragung und der Middleware. Aktuell steht Lemonbeat über vorkonfigurierte Chips und Software-Lizenzen für unterschiedliche Geräte zur Verfügung.

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