Expertenbeitrag

 David Hughes

David Hughes

Gründer, CEO und Vorstandsvorsitzender, Silver Peak

Wide Area Networks
Ein SD-WAN muss so einfach funktionieren wie eine Espressomaschine

Von David Hughes 3 min Lesedauer

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Software-Defined WANs, kurz auch SD-WANs genannt, können eine interessante Alternative zum teuren Multiprotocol Label Switching darstellen. Das Potential der Technologie als eine Software-basierte Lösung für Weitverkehrsnetze ist durchaus vorhanden, dennoch muss sie anwenderfreundlich gedacht sein.

Fast so einfach wie Kaffeekochen: mit der richtigen Software lässt sich ein SD-WAN komfortabel nutzen.(Bild:   / CC0)
Fast so einfach wie Kaffeekochen: mit der richtigen Software lässt sich ein SD-WAN komfortabel nutzen.
(Bild: / CC0)

Im Alltag vertrauen Menschen oft Maschinen und Systemen, die Dinge automatisch erledigen. Man denke nur an eine Espressomaschine: Starten, Wasser und Kaffeebohnen nachfüllen, auf den Knopf drücken – fertig. Ein paar Sekunden später hat man eine Tasse Espresso oder einen Caffè Crema in der Hand.

Schön wäre es, wenn auch andere Dinge so einfache funktionieren würden, etwa das Corporate WAN (Wide Area Network). Doch die Realität sieht anders aus. Immer noch herrscht die Auffassung vor, dass die Konfiguration eines Weitverkehrsnetzes auf der Ebene der Netzwerksysteme stattzufinden hat. Für Netzwerkspezialisten bedeutet dies, dass sie für jedes Gerät über die Kommandozeile komplizierte Befehle eingeben müssen.