Vorzeitige Optimierung bremst IIoT Edge Computing ist kein Allheilmittel für digitale Transformation
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Ein nicht immer beliebter Ratschlag für Kunden des Industrial Internet of Things (IIoT) ist, nicht dem Edge-Computing-Hype zu verfallen. Das Analystenhaus IDC hat prognostiziert, dass im Jahr 2019 45 Prozent der vom IoT erzeugten Daten „close to or at the edge“ gespeichert, verarbeitet, analysiert und behandelt wurden. Doch es ist Vorsicht geboten.
Edge – wie viele zunächst überschätzte Entwicklungen in der Vergangenheit – ist kein Allheilmittel für die digitale Transformation. Richtig eingesetzt, hat Edge Computing natürlich seinen Platz: Es kann Abläufe optimieren, wenn ein Unternehmen genau weiß, welches spezifische Problem an einem bestimmten Ort gelöst werden muss. Edge öffnet IIoT-Kunden für eine sogenannte „vorzeitige Optimierung“: Mikrolösungen, die Unternehmen quasi blind für die geschäftskritischen Makro-Informationen machen, die das industrielle Internet der Dinge liefern soll.
Da Operational Technology (OT) und Information Technology (IT) bei Industrie 4.0 zusammenlaufen – innerhalb von Unternehmen aber manchmal miteinander kollidieren – ist die Versuchung groß, in eine OT-Edge-Infrastruktur zu investieren. Diese existiert aber häufig bereits in der IT. Unternehmen sollten sich fragen, was der Sinn der OT/IT-Konvergenz und des industriellen Internets der Dinge ist. Alle Bemühungen, Innovationen und Investitionen zielen auf eines ab: Sie sollen die physische und digitale Welt zusammenzubringen. Ziel ist es, intelligentere, optimierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Automatisierung, künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Sensoren, Analytik, Cloud, Blockchain, 5G – und auch Edge Computing – sind Schlagworte. Miteinander vernetzt, gewährleisten diese Technologien, dass Dinge schneller, wertvoller, individueller, hochwertiger, kostengünstiger und profitabler sind. Das IIoT hingegen liefert bessere Antworten in die Unternehmen.
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