Knockout für Ufos Drohnenabwehr mit Laser, Richtfunk und Netz
Immer mehr Drohnen bewegen sich im deutschen Luftraum. Die Systeme können nicht nur den Flugverkehr gefährden, sondern stellen auch eine Bedrohung für Forschungs- oder Rechenzentren dar. Verschiedene Akteure haben deshalb Abwehrmaßnahmen entwickeln. Wir geben einen ein Überblick über aktuell verfügbare Erkennungs- und Abwehrsysteme.
Nach Daten von Gartner sollen 2017 weltweit drei Millionen Drohnen im Wert von 6 Milliarden Dollar über den Tresen gehen, was einem Umsatzanstieg von 34 Prozent und einem Anstieg der verkauften Geräte sogar um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Jahr 2020 soll der Markt schon auf 11,2 Milliarden Dollar weltweit angewachsen sein. Dabei liegen die Modelle für die private Nutzung mit 2,8 Millionen Stück mengenmäßig vor, in Hinblick auf den Umsatz aber mit 2,8 Milliarden Dollar hinter den 174.000 kommerziellen Drohnen zurück, mit denen 3,7 Milliarden umgesetzt wurden. In Deutschland wurden laut GFK im Jahr 2016 rund 300.000 Kameradrohnen für die private Anwendung verkauft, die Prognose fürs laufende Jahr liegt bei 500.000.
Profi-Drohnen sammeln Videos Geräusche und Infrarotbilder
Wie oft deutsche Rechenzentren mit der Absicht, diese auszuspionieren oder anzugreifen, überflogen werden, weiß keiner. „Uns ist bisher kein solcher Fall bekannt“, sagt Jan Peter Schween, beim deutschen Drohnenabwehr-Spezialisten Dedrone für den Vertrieb zuständig. Doch ist jede mit Kamera ausgestattete Drohne theoretisch dazu in der Lage, ein Forschungszentrum oder Data Center auszuspionieren – professionelle Drohnen können neben normalen Videos Geräusche, Infrarotbilder etc. einsammeln von Lasten, zum Beispiel explosives Material, auf ein Ziel abwerfen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen