Additive Fertigung
Drei Gründe für 3D-Druck in der Serienproduktion

Von Stefan Holländer* 6 min Lesedauer

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Höhere Flexibilität und mehr Individualisierung stellen die Industrie vor Herausforderungen. Die Ansprüche der Kunden steigen und gleichzeitig stehen Lieferketten unter Stress. Wie Fertiger und auch KMU auf diese Bedingungen mit 3D-Druck reagieren können.

Flexibel auf den Markt und seine wechselnden Anforderungen zu reagieren wird auch in der Serienproduktion immer wichtiger. 3D-Druck ist dabei ein Faktor, mit dem auch KMU die Ansprüche erfüllen können.(Bild:  Formlabs)
Flexibel auf den Markt und seine wechselnden Anforderungen zu reagieren wird auch in der Serienproduktion immer wichtiger. 3D-Druck ist dabei ein Faktor, mit dem auch KMU die Ansprüche erfüllen können.
(Bild: Formlabs)

Bis eine Serienproduktion richtig läuft, passiert einiges. Zunächst müssen Prototypen entwickelt, getestet und verbessert werden. Dann werden die passenden Werkzeuge gebaut. Die sind meistens sehr teuer. Das alles braucht Zeit. Doch der Markt und die Nachfrage verändern sich rasant. Zusätzlich geht der Trend in Richtung Flexibilität und Individualisierung. Schnelle Anpassungen und Produktumstellungen kommen immer häufiger vor.

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Die Additive Fertigung vereinfacht diese Prozesse und eignet sich sogar für eine Serienproduktion. Sie wird bereits bei Unternehmen beispielsweise aus dem Medizinsektor oder der Consumerbranche eingesetzt, um Produkte kostengünstig, inhouse skalierbar und on demand herstellen zu können. Sowohl große Produktionen als auch der Mittelstand profitiert von den additiven Verfahren. So müssen Modelle und Bauteile mit einem Desktop-3D-Drucker nicht mehr bestellt, sondern können direkt vor Ort in wenigen Stunden oder gar Minuten gedruckt werden. Mehrere zusammengeschlossene Drucker können dabei eine Produktionsstraße bilden. Der digitale Workflow hat das Potenzial, die Fertigung zu verändern und verspricht eine schnellere Markteinführung, eine höhere Flexibilität und mehr Individualisierung.