Cybersecurity
Drei einfache Sicherheitsmaßnahmen für die Smart Factory

Von Sebastian Human 4 min Lesedauer

In der Produktion standen lange Zeit analoge Sicherheitsaspekte im Vordergrund: Eine gut verschlossene und bewachte Produktionshalle stellte ausreichenden Schutz dar. Dies reicht im digitalen Zeitalter aber nicht mehr aus – drei mögliche Ansatzpunkte.

Vor allem das vorhandene Fachwissen von Unternehmen ist für Cyberkriminelle von besonderem Interesse.(Bild:  COPA-DATA)
Vor allem das vorhandene Fachwissen von Unternehmen ist für Cyberkriminelle von besonderem Interesse.
(Bild: COPA-DATA)

Bislang bestand Vernetzung vor allem unter den einzelnen Maschinen innerhalb einer Produktionsanlage. Doch im Zuge der Digitalisierung und dank der Entwicklungen im Bereich Automatisierung ändert sich das gerade grundlegend.

Produktionsbetriebe, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen zwangsläufig ihre Anlagen, Maschinen, Prozesse und Daten miteinander vernetzen. Die Produktion öffnet sich für Interaktionen über das Internet und im Kontext intelligenter Netzwerke immer weiter und schneller nach außen. Die Vorbereitung auf die Smart Factory in der Industrie 4.0 verlangt eine direkte Kommunikation mit unterschiedlichen Unternehmensbereichen oder sogar über Unternehmensgrenzen hinweg. Außerdem wünschen sich Führungskräfte Reports, Kennzahlen und sogar Zugriff auf die SCADA-Ebene über mobile Geräte – möglichst in Echtzeit. Dass sich dabei für die Sicherheit im Unternehmen potenzielle Lücken – oder besser Scheunentore - öffnen, liegt auf der Hand: Mit zunehmender Vernetzung müssen bislang gut abgeschottete Bereiche von außen zugänglich gemacht werden. Und damit erhöhen sich die Anforderungen an die Sicherheit enorm.