Industrie 4.0
Drei 5G-Wellen: Die deutsche Industrie erwartet große Veränderungen

Von Ondrej Burkacky 3 min Lesedauer

Der Absatz von 5G-Modulen für das Internet der Dinge wird bis 2030 deutlich steigen. Am meisten davon profitieren Elektronikhersteller, Anbieter von industriellen IoT-Modulen und Lösungen zur industriellen Automatisierung sowie Industrieunternehmen. Sie sollten sich darauf vorbereiten.

Organisationen müssen ihren strategischen Ansatz für den Umgang mit 5G anpassen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Organisationen müssen ihren strategischen Ansatz für den Umgang mit 5G anpassen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Corona-Krise hat der Wahrnehmung digitaler Entwicklungen einen enormen Schub gegeben. Im Zentrum davon steht auch der Mobilfunkstandard 5G, der die Industrie grundlegend verändert. Auch wenn sich Details der Entwicklung noch herauskristallisieren müssen, sind klare Trends erkennbar. So werden aller Voraussicht nach vor allem die Elektronikhersteller, die Anbieter industrieller IoT-Module und Automatisierungslösungen sowie Industrieunternehmen selbst von der Entwicklung profitieren. Entscheider in diesen Branchen sollten unbedingt Strategien entwickeln, um die Vorteile des 5G-Ausbaus zu nutzen.

5G kommt aus den Startlöchern

Rund ein Jahr nach der Versteigerung der 5G-Lizenzen kommt die Technologie aus den Startlöchern. Eine Studie von McKinsey aus dem Frühjahr 2020 hat gezeigt, dass der Absatz von 5G-Modulen für das Internet der Dinge innerhalb der nächsten zehn Jahre deutlich steigen wird. Demnach werden 2030 knapp 250 Millionen Einheiten verkauft werden. Knapp 20 Prozent davon werden 5G technologisch voraussetzen, während die restlichen 80 Prozent als Ersatz der derzeitigen 4G-Einheiten dienen werden. Hauptabnehmer ist laut der Studie die Industrie.

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