Kommentar
Digitalisierung… so ein MIST!

Von Sebastian Human 4 min Lesedauer

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Um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen und deren Vorteile bestmöglich auszuschöpfen, ist es notwendig, zunächst den Status quo zu reflektieren. Für die Analyse dieser Ausgangsgrundlage existiert eine Methodik mit dem klangvollen Namen MIST.

Um die digitale Transformation von Grund auf richtig strukturiert anzugehen, gibt es mit MIST eine hilfreiche Methodik.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Um die digitale Transformation von Grund auf richtig strukturiert anzugehen, gibt es mit MIST eine hilfreiche Methodik.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Natürlich schaut eine erste Analyse-Phase auf dem Weg zur digitalen Transformation in den unterschiedlichen Unternehmen jeweils etwas anders aus, aber im Grunde sind es immer wieder die gleichen altbekannten Schritte, die zum Erfolg führen. Der Knackpunkt liegt, wie so oft, in der genauen Zieldefinition. Zur Erinnerung: Man sollte Ziele immer SMART, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert formulieren. Jedoch präsentieren die wenigsten IT-Dienstleister Lösungen, aus denen ein solches Ziel ableitbar wäre, vor allem wenn man seine Kernexpertise nicht im IT-Umfeld hat. Es kommt immer wieder vor, dass Technologieanbieter, vor allem auf Messen, Buzzwords, wie zum Beispiel IoT, Big Data, KI etc., als Eye-Catcher verbreiten, ohne Potenziale für mögliche praktische Einsatzszenarien aufzuzeigen.

Also, wo fängt man nun konkret an? Naja, bei der Zieldefinition – das hatten wir ja schon… aber muss es denn immer gleich SMART sein? Sollte man sich nicht zunächst mit seinem MIST im Unternehmen beschäftigen, bevor man anfängt, Ziele zu definieren? Ja, Sie haben richtig gelesen: Es geht um Ihren MIST! Wie soll sich denn da auch jemand anderes außer Ihnen auskennen?