Expertenbeitrag

 Michael Matzer

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IBM Watson Summit 2017
Digitalisierung schlau umgesetzt

Von Michael Matzer 6 min Lesedauer

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Auf dem IBM Watson Summit 2017 in Frankfurt/Main haben führende europäische Unternehmen wie Kone, Lufthansa, Siemens oder Telekom ihre Digitalisierungsprojekte vorgestellt, die sie auf der Basis von Watson realisiert haben oder demnächst vorstellen. Darunter befand sich auch einer der ersten deutschen Chatbots.

Großes Interesse: IBM konnte zahlreiche Gäste auf dem IBM Watson Summit 2017 begrüßen. (Bild:   IBM)
Großes Interesse: IBM konnte zahlreiche Gäste auf dem IBM Watson Summit 2017 begrüßen.
(Bild: IBM)

Die auf dem Watson Summit 2017 vorgestellten Anwender nutzen IBM Watson nicht nur als Expertensystem, das Informationen und Wissen aller Art auswerten kann, sondern auch als Integrationsplattform für die Zusammenführung von Daten unterschiedlicher Art. Watson ist dafür ideal geeignet, denn die Plattform, die in der Cloud bereitgestellt wird, verfügt über mehr als 50 Programmierschnittstellen, beispielsweise zu IBMs IoT-Plattform. Mit Watson Analytics lassen sich dann Methoden von Advanced Analytics anwenden, etwa für Predictive Maintenance.

Kone 24/7 Connected Services

Auf diese Weise setzt der finnische Konzern Kone IBM Watson für seine „24/7 Connected Services“ ein. Kones Rolltreppen und Aufzüge transportieren täglich rund eine Milliarde Menschen, weshalb das Firmenmotto gleichzeitig ein KPI ist: „people flow“. Um diesen KPI perfekt zu gewährleisten, messen Sensoren in jedem Aufzug über 200 Parameter rund um die Uhr das ganze Jahr über. Die Datenmenge, die damit erzeugt wird, eignet sich bestens für das Anlegen und Trainieren von Datenmodellen, die man benötigt, um verlässliche Vorhersagen treffen zu können.