Beumer Group
Digitalisierung mit frischem Wind von außen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 7 min Lesedauer

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Die Beumer Group hat die Digitalisierung zur Chefsache erklärt, um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern. Doch wie kann das gelingen? Wie kann ein Unternehmen, das seit rund 80 Jahren Maschinenbau als Kerngeschäft betreibt, die Digitalisierung in vollem Umfang forcieren?

Das passende Umfeld: Bei der BG.evolution in Dortmund nehmen sich Beumer-Mitarbeiter eines Kundenproblems an und entwickeln sogenannte „Minimum Viable Products“, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial sie bis zur Marktreife prüfen.(Bild:  Beumer)
Das passende Umfeld: Bei der BG.evolution in Dortmund nehmen sich Beumer-Mitarbeiter eines Kundenproblems an und entwickeln sogenannte „Minimum Viable Products“, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial sie bis zur Marktreife prüfen.
(Bild: Beumer)

Um sich fit für die Zukunft zu machen, setzt die Beumer Group unter anderem auf zwei Ausgründungen, die – mit Unterstützung von Start-ups – digitale Projekte in die Unternehmensgruppe tragen sollen. „Es wäre naiv zu glauben, dass wir einfach einen Knopf drücken müssen, um die digitale Transformation zu vollziehen“, sagt Dr. Johannes Stemmer. Er ist seit 2017 Director Digital Transformation bei der Beumer Group. In dieser Funktion veranstaltet er mit seinem Team unter anderem Workshops und initiiert intensive Diskussionen mit den Kollegen. „Was bedeutet digitale Transformation für uns und was wird sich verändern?“

Fragen, die auch die Mitarbeiter beschäftigen – nicht nur in den Entwicklungsabteilungen. Das Thema Digitalisierung müsse zuallererst im Unternehmen akzeptiert und angetrieben werden, ist er überzeugt.