Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung
Digitalisierung: Job-Verluste in der Produktion erwartet

Von Jürgen Schreier 2 min Lesedauer

In Summe wird die Digitalisierung bis zum Jahr 2035 zu keinem gravierenden Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland führen, da sich der Stellenabbau mit dem Aufbau neuer Jobs die Waage halten dürfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von IAB und BIBB.

Bezogen auf die Zahl der Erwerbstätigen ist infolge der Digitalisierung hauptsächlich das produzierende Gewerbe von einem Beschäftigungsabbau betroffen.(Bild:   / CC0)
Bezogen auf die Zahl der Erwerbstätigen ist infolge der Digitalisierung hauptsächlich das produzierende Gewerbe von einem Beschäftigungsabbau betroffen.
(Bild: / CC0)

Die Digitalisierung wird zu erheblichen Umwälzungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt führen, bis zum Jahr 2035 aber nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung haben. Das geht aus einer soeben veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Sie vergleicht das Szenario einer fortschreitenden Digitalisierung mit einem Basis-Szenario ohne Digitalisierungseffekte.

Im Jahr 2035 werden nach den Modellrechnungen der Nürnberger Forscher aufgrund der Digitalisierung einerseits rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut sein. Andererseits führt die Digitalisierung den Forschern zufolge zu annähernd genauso vielen neuen Arbeitsplätzen. Unterm Strich treten damit damit keine größeren Beschäftigungsverluste auf.

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