Fertigungsstandorte
Digitalisierung definiert Standortvorteile neu

Von Stéphane Itasse 2 min Lesedauer

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Standortkosten waren von gestern – dieser Eindruck entstand zumindest bei der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Messe Be 4.0 in Mulhouse. Das Gegenmittel sahen die Experten in der Digitalisierung.

Eine Vorstellung der Industrie von morgen konnten sich die Besucher der Messe Be 4.0 in Mulhouse (Frankreich) machen.(Bild:  Itasse)
Eine Vorstellung der Industrie von morgen konnten sich die Besucher der Messe Be 4.0 in Mulhouse (Frankreich) machen.
(Bild: Itasse)

Mit Industrie 4.0 können wir Produktivität und Energieeffizienz steigern, auch in unseren eigenen Fabriken“, sagte Marc Fromager, Direktor Automation von Schneider Electric in Frankreich. „Für uns ist Industrie 4.0 auch eine Gelegenheit, Arbeitsplätze von Asien nach Europa zurückzubringen“, ergänzte Uwe Haeberer, Globaler Direktor Marketing und Vertrieb von Siemens. A

ls Beispiel nannte er die Herstellung von Sportschuhen: Heute ist dies zu 95 Prozent eine manuelle Arbeit und für Europa viel zu teuer, obwohl die Käufer auf dem Alten Kontinent zu finden sind. In der Digitalisierung sieht es die Möglichkeit, die Branche nach Europa zurückzuholen, weil dann die Standortkosten weniger ins Gewicht fallen. Ein weiteres Beispiel ist nach seinen Worten die Individualisierung von Produkten, für die die Digitalisierung eine Basis darstellt. Auch hier gebe es die Möglichkeit, Arbeitsplätze aus Asien zurückzuholen.

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