MÜNCHNER KREIS/ acatech-Konferenz
Digitale Transformation der Industrie: Revolution oder Evolution?

Von Julia Moßner 2 min Lesedauer

Vom 22. bis 24. November trafen sich in München 200 Vertreter aus Konzernen, Forschung und Politik, um über das Thema zu debattieren: "The digital Transformation of manufacturing industries. Revolution or Evolution?"

Ein bekanntes Beispiel für Disruption ist der ehemalige Handy-Anbieter Nokia. Wie Stephan Litjens zeigte, ist das Unternehmen mittendrin, um eine neue Identität zu finden.(Bild:  Moßner)
Ein bekanntes Beispiel für Disruption ist der ehemalige Handy-Anbieter Nokia. Wie Stephan Litjens zeigte, ist das Unternehmen mittendrin, um eine neue Identität zu finden.
(Bild: Moßner)

Die Eröffnungs-Keynote hielt Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Auf die erhofften Stilblüten mussten die Zuhörer leider verzichten, dennoch fand die Rede beim Publikum großen Anklang. Oettinger wies darauf hin, dass die Digitalisierung nur dann erfolgreich werden kann, wenn alle Länder Europas zusammen arbeiten. Voraussetzung dafür sind einheitliche Standards für die Machine-to-Machine-Kommunikation. Nach Ansicht des Kommissars ist diese Standardisierung essentiell, auch wenn die Europäische Union gerade in puncto Kommunikation durch ihre Vielfalt besticht. Mindestens 28 verschiedene Sprachen und Dialekte werden auf europäischer Ebene gesprochen.

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Den spannendsten Vortrag des zweiten Konferenztages hielt Dr. Nicolas Maier-Scheubeck von der Maschinenfabrik Rheinhausen (MR). Sehr authentisch beschrieb er, welchen Herausforderungen sich ein eher mittelständisch geprägter Maschinenbauer heutzutage stellen muss, z. B. Disruption durch neue Technologien oder der Aufbau und die Integration von IT-Kompetenzen. MR hat es bereits geschafft, Teile seines Geschäftsfelds zu digitalisieren, dennoch können nur 2% der Umsatzerlöse als echte Digitalumsätze bezeichnet werden.

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