Expertenbeitrag

 Andreas Baumhof

Andreas Baumhof

CTO bei ThreatMetrix, ThreatMetrix

Cybersicherheit
Digitale Identitäten und Biometrie - ein starkes Team

Von Andreas Baumhof 3 min Lesedauer

Der kombinierte Einsatz digitaler Identitäten und biometrischer Services erfüllt eine der aktuellen Herausforderungen, der sich Zahlungs- und Finanzdienstleister stellen müssen: Konformität zur überarbeiteten EU-Richtlinie für Zahlungsdienste (PSD2).

Andreas Baumhof ist CTO von Threat Metrix. Er ist dort verantwortlich für Informationen über mögliche Cyber-Threats und Forschung zu Malware sowie für die Bereitstellung von technologischen Innovationen. (Bild: Threat Metrix) (Bild:  Threat Metrix)
Andreas Baumhof ist CTO von Threat Metrix. Er ist dort verantwortlich für Informationen über mögliche Cyber-Threats und Forschung zu Malware sowie für die Bereitstellung von technologischen Innovationen. (Bild: Threat Metrix)
(Bild: Threat Metrix)

Viele Nutzer digitaler Geräte haben sich durch den einfachen und bequemen Einsatz biometrischer Lösungen überzeugen lassen und nutzen diese etwa zum Entsperren ihres Mobilgeräts oder für den Zugriff auf eine App. Diese hohe Akzeptanz haben natürlich auch die Gerätehersteller erkannt. Fast jedes heute im Markt platzierte Mobilgerät verfügt daher über einen Fingerabdruck-Scanner, ein Gesichtserkennungssystem oder eine andere biometrische Identifikationslösung.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Die Biometrie hat sich zwar bei der Erkennung von Benutzern bewährt, aber sie ist nicht narrensicher. Und jede Fehlerkennung oder Überlistung kann zu einer unangenehmen Situation führen – im günstigen Fall lediglich zu einer Verzögerung oder Verhinderung bei der Serviceausführung, im schlimmsten zu einem Betrug mit negativen finanziellen Folgen. Wenn man bedenkt, dass sich frustrierte Nutzer bereits nach zehn Sekunden Verzögerung an Konkurrenten wenden, kann man sich ausmalen, wie wichtig eine zuverlässige und reibungslose Authentifizierung für die Kundenbindung ist. Für Organisationen in der Finanzbranche etwa bedeutet diese Art von unliebsamen Zwischenfällen einen Verlust an Umsätzen und Transaktionen von mindestens vier Prozent des theoretischen Gesamtvolumens.

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