TRUMPF
Digital ambitioniert in allen Bereichen

Von Jürgen Schreier 9 min Lesedauer

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Mit TrueConnect, der Welt von AXOOM und einer Industrie-4.0-Demofabrik in den USA macht TRUMPF die Blechbearbeitung digital und vernetzt sich selbst auf der digitalen Ebene immer enger mit seinen Kunden.

"Blechbude" - das war mal. Auch in der Blechbearbeitung schreitet die Digitalisierung zügig voran.(Bild:  Trumpf)
"Blechbude" - das war mal. Auch in der Blechbearbeitung schreitet die Digitalisierung zügig voran.
(Bild: Trumpf)

Digitale Ambitionen in allen Bereichen - nicht mehr und nicht weniger verfolgt die Ditzinger Trumpf-Gruppe, mit über 11.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von zuletzt 2,81 Milliarden Euro einer der weltweit größten Hersteller von Lasersystemen und (konventionellen) Maschinen für die Blechbearbeitung. Wie Dr. Mathias Kammüller, Geschäftsführer der TRUMPF GmbH + Co. KG, und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen, anlässlich der Hausmesse Intech im April 2017 hervorhob, „hat sich TRUMPF zum Ziel gesetzt, den digitalen Wandel auf allen Ebenen – extern wie intern – voranzutreiben. Das bedeutet: Wir gehen weit über die Optimierung der Produktionsprozesse hinaus. Unter anderem bauen wir eine agile Entwicklungsorganisation auf. Für die Software-Entwicklung, wo wir zunehmend Data Scientists und Cloudspezialisten einstellen. Aber auch für die Maschinen- und Laserentwicklung, die bei uns heute schon nach agilen Methoden abläuft.“

I4.0-Technik und Beratung aus einer Hand

Digitalisierungsaktivitäten dürften sich aber nicht auf die Entwicklung und den Shopfloor beschränken, ist man beim Ditzinger Maschinenbaukonzern überzeugt. Hinzu kommen müssten ein digital optimierter Vertrieb – in Bezug auf Wissen genauso wie bei der technischen Ausstattung, ein hocheffizienter, vernetzter After-Sales-Bereich sowie ein integrierter HR-Bereich. „Und, ganz entscheidend für ein funktionierendes Gesamtbild: eine noch viel engere Vernetzung mit unseren Kunden“, so Kammüller weiter.