Die Datenanalyse gehört zu den wichtigsten Instrumenten in der Unternehmensstrategie. Unternehmen sollten im Umgang mit Daten auf die folgenden sieben Datenanalysetrends achten.
Intelligente Software-Systeme leisten einen enormen Beitrag zur Datenanalyse. Es braucht jedoch auch Experten, die die Analyseergebnisse auswerten.
Daten, ihre Analyse und ihr Nutzen rücken immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Datenanalyse gehört laut dem Softwareunternehmen Sage mit rund 36 Prozent zu den Game-Changer-Technologien, die aus der Pandemie gestärkt hervorgehen – und liegt damit deutlich vor Künstlicher Intelligenz mit 24 Prozent. Diese Entwicklung verdeutlicht, welches enorme Potenzial in Daten steckt.
Daten versprechen unter anderem mehr Orientierung in der Unternehmensstrategie. Sie bilden die Grundlage für analytische Entscheidungen in Unternehmen. In der IT werden Daten zum Wegbereiter für Innovation, zum Beispiel, um den Kunden und seine Bedürfnisse besser zu verstehen. Dafür ist es allerdings nötig, die Datenanalyse so zu optimieren, dass Unternehmen aus ihr die richtigen Erkenntnisse ableiten können.
Die Arbeit mit Daten wird aber nicht nur von den Informationen selbst und den Analysetechnologien beeinflusst, sondern auch von bestimmten Trends und Rahmenbedingungen:
1. Der CDO ist im Kommen
Der CDO (Chief-Data-Officer) ist der Verantwortliche für die Datenpriorisierung und -orchestrierung in einem Unternehmen. Er kann die Entscheidungsträger im Unternehmen mit den aus Daten gewonnenen Erkenntnissen beraten und sorgt dafür, dass sich diese auch in der Unternehmensstrategie und allen geschäftsrelevanten Entscheidungen wiederspiegeln.
2. Mehr Datenkompetenz in Unternehmen
Bei der Datenkompetenz (Data-Literacy) geht es um ein allgemeines Verständnis für Daten: Welche Bedeutung haben sie für das Unternehmen? Welche konkreten Ziele verfolgt die Datenanalyse? Mit einer umfassenden Datenkompetenz stellt ein Unternehmen sicher, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Ziel verfolgen und einzelne Abteilungen keine Datensilos bilden und unterschiedliche, womöglich konkurrierende Datenstrategien verfolgen.
3. Datendemokratisierung: Zugriff für alle
Wenn alle Abteilungen eines Unternehmens ein Verständnis für Daten entwickeln sollen, müssen diese möglichst einfach für so viele Mitarbeiter wie möglich zugänglich sein. Dazu gehört auch, dass alle stets auf die gleichen aktuellen Daten zugreifen. Vereinfacht wird dies durch Cloud-Systeme. Visualisierungssoftware macht die Daten dabei auch für Nicht-Datenwissenschaftler verständlich und erleichtert den Umgang damit.
4. Lernen, mit Daten zu lernen
Entscheidungen anhand von Daten treffen: Das kann ganz simpel auf der Unternehmenswebsite anfangen. Verfahren wie das A/B-Testing zeigen, was beim Kunden wirklich ankommt und was nicht. Das unterstützt ein permanentes Lernen auf Datenbasis: Welche Variante des Check-Out-Prozesses bringt mehr Umsatz, welches Konfigurationstool wird bevorzugt?
5. Data-Privacy ist wichtiger denn je
Angesichts der zentralen Rolle von Daten für den Unternehmenserfolg wird es umso wichtiger, diese sowie die Privatsphäre derer, die sie zur Verfügung stellen – beispielsweise Kunden – zu schützen. Datenlecks können nicht nur den Ruf eines Unternehmens schädigen, sondern auch den Betrieb stören. Zum Beispiel wenn interne Datenbanken externen Angriffen ausgesetzt und gehackt werden.
Gleichzeitig führen Verletzungen der Privatsphäre, die Unternehmen angesichts komplexer Rahmenbedingungen wie der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) leicht unterlaufen können, nicht selten zu teuren Abmahnungen. Data-Privacy sollte somit von Anfang an zentral in der Unternehmensstrategie verankert werden.
6. Eigene Daten gewinnen an Bedeutung
Cookies werden auf Unternehmenswebsites zum Aufzeichnen und Analysieren von Besucherdaten genutzt. Strengere Datenschutzrichtlinien und technologische Veränderungen in den Webbrowsern schränken dies nun allerdings stark ein.
Dadurch wird sich die Art und Weise, wie Unternehmen für sich und ihr Portfolio werben, grundlegend verändern. Selbst generierte Daten – also solche, die abseits der großen Suchmaschinen und Social-Media-Kanäle gewonnen werden – sowie Informationen, die etwa Geschäftspartner zur Verfügung stellen, werden für die eigenen Kommunikations- und Vertriebskanäle an Bedeutung gewinnen.
7. Datenwissenschaftler bleiben begehrt
Mitarbeiter mit Kompetenzen im Bereich Data-Analytics werden für Unternehmen in zunehmendem Maße zu einem Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor. Verantwortliche in Betrieben werden künftig ihre Entscheidungen in zunehmendem Maße auf der Analyse und Interpretation von vorhandenem Datenmaterial aufbauen.
Stand: 08.12.2025
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Für produzierende Unternehmen wird es dadurch auch möglich, die Nachfrage nach bestimmten Produkten vorherzusagen. Dadurch können nicht nur Material- und Personalbedarfe entsprechend prognostiziert, sondern zudem Markttrends zielsicher vorweggenommen werden. Die Folge: Wettbewerbsvorteile gegenüber den Marktbegleitern. Intelligente Software-Systeme leisten hierbei einen wichtigen Beitrag, es braucht jedoch auch die passenden Spezialisten, die aus den Analyseergebnissen die richtigen Schlussfolgerungen für die strategische Ausrichtung und die operativen Prozesse ihres Unternehmens ziehen.