Kommentar
Die verborgene Kraft der Utility Tokens

Von Lisa Marie Waschbusch 11 min Lesedauer

Eine Investition in Utility Tokens ist keine Investition in ein Unternehmen, sondern eine Investition in die Idee eines besseren Marktes, meint Stefan Grasmann. Er ist dieser Thematik nachgegangen und erläutert, wie Krypto-Projekte mit Hilfe von Utility Tokens die Plattformmärkte künftig zum Besseren verändern könnten.

Utility Tokens haben das Potenzial die Plattformmärkte künftig zu verbessern. (Bild:   / CC0)
Utility Tokens haben das Potenzial die Plattformmärkte künftig zu verbessern.
(Bild: / CC0)

Man kann die Krypto-Szene anhand der Nutzung der Tokens in drei verschiedene Segmente aufteilen: Kryptowährungen, Security Tokens und Utility Tokens. Kryptowährungen machten den Anfang und wollen eine bessere Alternative zu den etablierten Fiat-Währungen sein. Utility Tokens werden gerne genutzt, um auf Protokollebene in Software eine Art Gebühr für die Nutzung des Dienstes zu erheben. Security Tokens sollen zukünftig „Securities“ in der Blockchain digitalisieren, also Sicherheiten wie Firmenanteile, Grundbesitz oder ähnliches.

Dabei waren Security Tokens in den letzten Monaten das heiße, neue Thema in der Kryptoszene. Aussagen wie "Security Tokens werden 2019 im Mittelpunkt stehen" waren keine Seltenheit. Meiner Meinung nach, könnte das durchaus so geschehen. Denn: Sobald sich Security Tokens weiter entwickeln und die Regulierung der Behörden voranschreitet, werden große Geldbeträge von institutionellen Anlegern in diesen Bereich des Krypto-Markts fließen. Es gibt also ein enormes Potenzial: Security Tokens können als inkrementelle Innovation des Aktienmarktes gesehen werden.