Daten als Lebensretter
Die richtige Vernetzungsstrategie für das IoT im Gesundheitssystem

Ein Gastbeitrag von Martin Giess* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Internet der Dinge bietet viele Chancen für das Gesundheitssystem. Dazu gehört neben der einfachen Erfassung von Vitaldaten die engmaschige Überwachung von Erkrankten. Doch nicht jede Vernetzungsoption ist für jedes Anwendungsszenario am besten geeignet.

Das Internet der medizinischen Dinge widmet sich neben der Datenmessung auch der In-House-Lokalisierung von Krankenbetten oder Medizintechnikprodukten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das Internet der medizinischen Dinge widmet sich neben der Datenmessung auch der In-House-Lokalisierung von Krankenbetten oder Medizintechnikprodukten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Daten sind im Gesundheitswesen von enormer Bedeutung. Ohne regelmäßige Messungen von Körpertemperatur, Insulinspiegel oder Blutdruck werden Krankheiten weder erkannt noch erfolgreich behandelt. Vor allem im Krankenhaus ist eine engmaschige Erfassung vieler Messwerte üblich - allerdings nur noch selten manuell. Stattdessen verbinden sich die Messgeräte mit dem Internet of Medical Things (kurz: IoMT) und senden die Daten gleich an den richtigen Ort.

Die Anwendungsszenarien des IoMT sind breit gefächert. Krankenhäuser oder Arztpraxen erhalten dadurch eine große Flexibilität. Das Internet der medizinischen Dinge widmet sich neben der Datenmessung auch der In-House-Lokalisierung von Krankenbetten oder Medizintechnikprodukten. Das erleichtert die Bestandsverwaltung und die Suche nach Ausrüstung. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Sturzerkennung auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen. IoT-Armbänder, -Halsketten und andere Wearables alarmieren das Pflegepersonal, wenn ein Patient oder ein Heimbewohner Hilfe benötigt.