Digitale Dokumentation
Die papierlose Produktion der Zukunft

Von Jonas Schaub* 7 min Lesedauer

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In jedem fertigenden Unternehmen gibt es gewisse Informationen, die dokumentiert werden müssen – vom Produktionsauftrag bis hin zum Personalbereich. Doch welche Voraussetzungen braucht es für die Einführung der papierlosen Produktion und wie gestaltet sich eigentlich die Fertigung der Zukunft?

Eine smarte Fabrik ist nicht zuletzt von einem papierlosen Arbeitsalltag geprägt.(Bild:  123RF_Sergey Nivens/elunic AG)
Eine smarte Fabrik ist nicht zuletzt von einem papierlosen Arbeitsalltag geprägt.
(Bild: 123RF_Sergey Nivens/elunic AG)

Dokumentation erfolgt in vielen Unternehmen heutzutage noch papierbasiert: Fertigungsaufträge, Erfassung von Qualitätsprüfungen, Arbeitsanweisungen und Protokolle werden häufig manuell erfasst. Im Rahmen der vierten industriellen Revolution werden unzählige Lösungen angeboten, um bestehende analoge Techniken in digitale Systeme zu überführen. Sie bieten großes Potential, Arbeitsabläufe zu verändern und neue Formen der Arbeitsorganisation zu integrieren. Und die Umrüstung auf eine papierlose Produktion lohnt sich in jedem Fall, denn Informationen sind so in Echtzeit verfügbar, der zeitliche Aufwand für die Dokumentation wird minimiert, Laufwege sowie Fehlerpotenziale werden verringert und die Dokumentation der Prozessergebnisse erfolgt weitgehend fehlerfrei.

Da produzierende Unternehmen durch Gesetze, Produkthaftungen und auch Normen zur lückenlosen Dokumentation und Rückverfolgbarkeit verpflichtet sind, ist diese Dokumentation unumgänglich. Und trotz voranschreitender Digitalisierung, erfolgt die schriftliche Dokumentation trotzdem nach wie vor oft händisch. Eine digitale Erfassung geschieht, wenn überhaupt, im zweiten Schritt.