Cybersecurity
Die IT-Sicherheit im Hafenterminal verbessern

Von Britta Widmann* 4 min Lesedauer

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Die Sicherheitsrisiken für Häfen sind vielfältig. Deshalb zählen Häfen nicht umsonst zu den kritischen Infrastrukturen – Störungen und Ausfällen haben immense Folgen. Besonders die Containerterminal-Prozesse sind betroffen. Forschende des IFF haben sich nun mit Methoden zum Schutz dieser Systeme beschäftigt.

Auch im Magdeburger Hafen werden in der Zukunft Automatisierungslösungen Einzug halten.(Bild:  Fraunhofer IFF)
Auch im Magdeburger Hafen werden in der Zukunft Automatisierungslösungen Einzug halten.
(Bild: Fraunhofer IFF)

Eine gut ausgebaute Hafeninfrastruktur ist Voraussetzung, um die Funktionen eines Seehafens zu erfüllen. Bisher sind nach wie vor zu großen teilen Menschen dafür verantwortlich, Container in den Hafenterminals mit Fahrzeugen von A nach B zu bewegen. Doch dieser Prozess soll in Zukunft automatisiert werden. Denn durch die zunehmende Bedeutung von Industrie 4.0 werden auch die digitalisierten Containerterminal-Prozesse in Häfen immer relevanter. Bewegen sich Transporter als beim Be- und Entladen zwischen Schiffen, Lkw und Zügen gänzlich autonom, werden sie zu cyberphysischen Systemen. Diese reagieren dank eingebauter Sensoren auf die Umwelt, erkennen ihre Position im Terminal und können so vorgegebene Fahraufträge erledigen. Diese Systeme sind hilfreich und effizient, allerdings auch anfällig für Cyberattacken. Deshalb haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF ein Methoden- und Werkzeugset entwickelt, das die präventive Abwehr von Angriffen auf automatisierte cyberphysische Systeme ermöglicht. Dadurch kann die Sicherheit entlang der gesamten Logistikkette inklusive der IT-Systemlandschaft erhöht werden. Außerdem können Automatisierungsvorhaben effizient geplant und eingeführt werden.