Intelligent Motion Control
Die intelligente Bewegungssteuerung als Kernelement der digitalisierten Fertigung

Ein Gastbeitrag von Maurice O'Brien* 6 min Lesedauer

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Eine intelligente und flexible Fertigung erfordert ebenso intelligente Lösungen für die Antriebs- und Bewegungssteuerung von Robotern, Förderanlagen oder Pick-and-Place-Systemen. Doch bei der Auswahl von Motion-Control-Komponenten sollten Nutzer mehrere Faktoren berücksichtigen.

Intelligent Motion Control kann den Strombedarf von Elektromotoren und Antrieben reduzieren, was nicht nur der Umwelt sondern auch dem jeweiligen Unternehmen nutzt.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Intelligent Motion Control kann den Strombedarf von Elektromotoren und Antrieben reduzieren, was nicht nur der Umwelt sondern auch dem jeweiligen Unternehmen nutzt.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Industrieunternehmen haben damit begonnen, das Potenzial auszuschöpfen, das Smart Manufacturing bietet. So sind Firmen dank dieses Ansatzes in der Lage, Fertigungsprozesse flexibel an geänderte Anforderungen anzupassen und gleichzeitig die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die intelligente Antriebs- und Bewegungssteuerung, auch Intelligent Motion Control genannt, von Elektromotoren und Antrieben. Solche Komponenten kommen in Robotern, Fördersystemen, Pumpen und Pressen zum Einsatz.

Intelligent Motion Control kann beispielsweise dazu beitragen, den Strombedarf zu senken. Denn etwa 70 Prozent der elektrischen Energie, die Fertigungsunternehmen verbrauchen, entfallen auf Elektromotoren und Antriebe. Dieser Anteil lässt sich reduzieren, wenn eine Steuerung die Leistung eines Antriebs flexibel an die aktuellen Anforderungen anpasst, statt eine fixe Geschwindigkeit zu verwenden. Das wirkt sich positiv auf die Kosten aus. Hinzu kommt, dass ein Unternehmen dadurch Umweltschutzvorgaben erfüllen kann.