Berufsausbildung
Die I4.0-Lernfabrik als schlüsselfertige Lösung

Aktualisiert am 04.11.2021 Von Jürgen Schreier 7 min Lesedauer

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Industrie 4.0 begreifbar und erlebbar zu machen, ist Ziel der Industriellen Lernfabrik 4.0. Die erste Referenzanlage wurde an der Feintechnikschule in Schwenningen (FTS) konzipiert und als Web-Factory mit marktgängigen Maschinen und Werkzeugen aufgebaut. Jetzt wird die Lösung als schlüsselfertiges Gesamtsystem angeboten.

Mit dem Cyber-Classroom können die Schüler und Studenten mittels interaktiven, 3D-fähigen Lernprogrammen die Prozesse der Lernfabrik schon vorab erlernen und testen.(Bild:  imsimty GmbH)
Mit dem Cyber-Classroom können die Schüler und Studenten mittels interaktiven, 3D-fähigen Lernprogrammen die Prozesse der Lernfabrik schon vorab erlernen und testen.
(Bild: imsimty GmbH)

Neue technische Lösungen für Industrie 4.0 (I4.0) oder das Internet der Dinge (IoT) bringen nicht nur Rationalisierungen ins Unternehmen, sondern es lassen sich auch im Rahmen erweiterter Geschäftsmodelle neue Erlöse erzielen. Das heißt, auch wenn in der neuen Arbeitswelt einige der bisherigen Berufsbilder und Arbeitsplätze keine Verwendung mehr finden werden, die Digitalisierung wird Arbeitsplätze sichern und vor allem, es werden viele neue, allerdings eher qualitativ anspruchsvolle, entstehen.

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Laut der VDE-Tec-Studie 2017 gibt es bereits heute Engpässe was den Nachwuchs an Elektroingenieuren und IT-Experten betrifft. Für die Zukunft rechnen lt. der Studie nur 9 % der Unternehmen damit, ihren Bedarf an digitalen Fachleuten decken zu können. Eine kritische Situation meldet auch der VDMA bei Facharbeitern für Bereiche, die mit der Digitalisierung verbunden sind: die offenen Stellen übertreffen die Zahl der Arbeitssuchenden um ein Vielfaches.