Steuerungen
Die gute alte SPS – endlich fit machen mit IIoT-Technologien

Von Klaus-Dieter Walter* 4 min Lesedauer

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Das Internet der Dinge hat in Bezug auf neue Technologien seit Jahren ein beachtliches Innovationstempo. An den speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) sind die meisten davon nahezu spurlos vorbeigezogen. Innovationsbedarf ist erkennbar.

Mit Hilfe entsprechender Security-Funktionen aus der IoT-Welt lassen sich auch klassische Steuerungsanwendungen absichern. Für die Kommunikationsverbindungen zwischen Sensoren, SPS und Aktorik eignen sich (H)MAC-Algorithmen zur Datenauthentizität. Alle extern zugänglichen Kommunikationskanäle lassen sich per asymmetrischer oder symmetrischer Datenverschlüsselung sichern. Anormale Kommunikation, die z. B. durch einen Cyberangriff verursacht wird, wird durch geeignete Monitoringsysteme automatisch erkannt. (Bild:  SSV Software Systems)
Mit Hilfe entsprechender Security-Funktionen aus der IoT-Welt lassen sich auch klassische Steuerungsanwendungen absichern. Für die Kommunikationsverbindungen zwischen Sensoren, SPS und Aktorik eignen sich (H)MAC-Algorithmen zur Datenauthentizität. Alle extern zugänglichen Kommunikationskanäle lassen sich per asymmetrischer oder symmetrischer Datenverschlüsselung sichern. Anormale Kommunikation, die z. B. durch einen Cyberangriff verursacht wird, wird durch geeignete Monitoringsysteme automatisch erkannt.
(Bild: SSV Software Systems)

Vergleicht man den Stand der Technik vieler SPS-basierter Steuerungsanwendungen in der industriellen Anlagenautomatisierung mit einer IoT-Applikation in der modernen Agrartechnik (Landwirtschaft 4.0) oder Logistik, liegt meistens nicht die SPS-Applikation auf dem ersten Platz. Hier zwei Beispiele mit Upgrade-Ideen, um die Technologielücke zu reduzieren.

Beispiel IoT-Sicherheit:

Typische Maschinen- und Anlagensteuerungen sind eingangsseitig mit verschiedenen Sensoren verbunden, um eine Führungsgröße zu erzeugen. Die am Ausgang zur Verfügung stehende Stellgröße wird an Aktoren übertragen, um die Steuerstrecke zu beeinflussen. Die Anbindung der Sensoren und Aktoren erfolgt jeweils über einen Kommunikationskanal. Teilweise kommen hier spezielle Feldbusse, lokale Ethernet-Netzwerke oder sogar Funkverbindungen zum Einsatz. Jede Nachrichten- bzw. Datenübertragung über eine Kommunikationsverbindung ist grundsätzlich eine sicherheitskritische Angelegenheit.