Zukunftstechnologie Die dunklen Seiten der Blockchain
Egal ob E-Government, Car-Sharing, oder Kryptowährungen: Die Blockchain bringt neue Geschäftsmodelle ins Spiel und erlaubt innovative Anwendungen. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten – das gilt auch für eine der verheißungsvollsten Technologien des 21. Jahrhunderts.
Nicht nur eingefleischte Fans der ersten Stunde sind längst überzeugt, dass die Blockchain in vielen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens in naher Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird – etwa bei der sicheren Übermittlung von Daten oder bei Überweisungen. Der explodierende Kurs der Kryptowährung Bitcoin löste 2017 enormes Interesse an der Technologie und so manche gewagte Spekulation aus. Der nachfolgende Kursabsturz sorgte dann einerseits für Ernüchterung, andererseits für den Fokus auf die eigentliche Bedeutung und die Chancen der Blockchain. Nun stehen in der öffentlichen Diskussion zumeist die Vorzüge und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Technologie im Mittelpunkt, doch es gibt auch dunkle Seiten und Entwicklungen, die nicht unbedingt positiv zu sehen sind.
Blockchain als neue Religion
Der übertriebene Glaube an die Blockchain stellt eine große Fehlentwicklung dar. Teilweise nimmt das Thema fast schon religiöse Züge an. Es ist aber ein Trugschluss, dass diese, zugegebenermaßen großartige Technologie die Mehrzahl der Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft lösen kann. Denn erst jetzt wird langsam klar, was man damit wirklich machen kann und was nicht. Das ist ähnlich der Entwicklung des Internets am Beginn der 1990er Jahre.
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