Expertenbeitrag

 Lars Vogel

Lars Vogel

Head of Digital Transformation, T-Systems Multimedia Solutions GmbH, T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Anlagenüberwachung
Die Drohne hat alles im Blick

Von Sebastian Human 3 min Lesedauer

Große Außenlager, die mehrere Hektar umfassen und entsprechend große Objekte im offenen Feld lagern, mussten bisher manuell überwacht werden. Drohnen in Kombination mit Video- und Augmented Reality-Technik schaffen hier Abhilfe.

Drohnen können flexibel und effizient für die Überwachung großer Flächen aus der Luft eingesetzt werden.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Drohnen können flexibel und effizient für die Überwachung großer Flächen aus der Luft eingesetzt werden.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Insbesondere in den Bereichen Automobil und Frachtlogistik, beziehungsweise Cargo, sind große Außenlager keine Seltenheit. Die offenen Lagerflächen sind häufig etliche Hektar groß und durch die Größe und die Anzahl der gelagerten Teile sehr unübersichtlich. Für eine Inventur, aber auch um bestimmte Güter direkt finden zu können, ist es essentiell, dass alle Teile ordnungsgemäß registriert und inklusive Lagerplatz erfasst sind. Bisher mussten Mitarbeiter die einzelnen Stücke händisch eintragen, die Nummer überprüfen und mit dem Backend abgleichen. Auch wenn etwas verloren ging oder gesucht wurde, erfolgte dies manuell. Da die Güter nicht immer dort liegen, wo sie sollen, ist das sehr zeitintensiv. Außerdem birgt die händische Registrierung auch ein großes Risiko für Fehler. Ein einfacher Zahlendreher bei der Erfassung oder beim Abgleich mit dem Backend – und der Fehler ist im System. Oder der Mitarbeiter muss den ganzen Prozess nochmal von vorne beginnen, das Gut lokalisieren und die Zahl erneut überprüfen. Alles in allem also eine mühselige Arbeit, die viel Zeit kostet.