Digital Change
Die Digitalisierung auf der menschlichen Ebene managen

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

Am Geld für die Digitalisierung mangelt es den Unternehmen anscheinend nicht, so eine aktuelle Studie. Stattdessen haben sie aber oft mit Widerständen der Mitarbeiter und einem Mangel an qualifiziertem Personal zu kämpfen. Die richtige Kommunikation und gezielte Weiterbildungen können Abhilfe schaffen.

Um das Problem der Mitarbeiterqualifizierung zu lösen, müssen Unternehmen strategisch vorgehen. (Bild:   / CC0)
Um das Problem der Mitarbeiterqualifizierung zu lösen, müssen Unternehmen strategisch vorgehen.
(Bild: / CC0)

Die Digitale Transformation hat Fahrt aufgenommen. So offenbart die aktuelle Digital-Change-Studie von IFS, für die Entscheider rund um die Welt befragt wurden, eine bemerkenswerte Investitionsbereitschaft der Unternehmen in die Digitalisierung. Insgesamt fast 90% der Studienteilnehmer gaben an, über „angemessene“ oder „förderliche“ finanzielle Mittel für die digitale Transformation zu verfügen; unter den deutschen Befragten fällt dieser Anteil mit 92 % sogar noch etwas größer aus. Darüber hinaus sind sich die Unternehmen auch im Klaren darüber, in welche Technologien diese Mittel fließen sollen. Als Top-Drei-Investitionsgebiete nannten die Befragten weltweit das Internet of Things, ERP-Systeme sowie Big-Data- und Analytics-Lösungen.

Also stehen alle Ampeln auf grün? Nicht ganz, denn ein entscheidender Faktor bereitet den Unternehmen noch Kopfzerbrechen: ihre Mitarbeiter. Und das in zweifacher Hinsicht. Zum einen scheint es ein Einstellungsproblem zu geben. Auf die Frage nach dem größten Hindernis bei der Umsetzung der Digitalen Transformationen nannten die Befragten weltweit und in Deutschland unisono die Aversion von Mitarbeitern gegen Veränderungen. Zum anderen haben viele Unternehmen mit der mangelnden Qualifikation ihres Personals für Digitalisierungsthemen zu kämpfen. Immerhin ein gutes Drittel der Befragten musste einräumen, nicht auf die Lösung diese Problems vorbereitet zu sein.