Expertenbeitrag

 Dennis Galla

Dennis Galla

Geschäftsführer, Inpignus GmbH

Security
Die Cyber-Versicherung: Risikobeherrschung in der Industrie 4.0

Von Dennis Galla 2 min Lesedauer

Ob KMU oder Großkonzern - Cyberattacken können jeden treffen. Präventionsmaßnahmen und Schadenfallabsicherung sind für die Beherrschung dieses Risikos erforderlich. Um die wirtschaftlichen Konsequenzen einer erfolgten Cyber-Attacke kalkulierbar zu machen, werden Cyber-Versicherungen angeboten.

Laut Expertenmeinung sollen Cyberattacken bis 2025 um 300 % jährlich zunehmen.(Bild:   / CC0)
Laut Expertenmeinung sollen Cyberattacken bis 2025 um 300 % jährlich zunehmen.
(Bild: / CC0)

Experten schätzen, dass Cyberattacken bis 2025 um 300 Prozent pro Jahr zunehmen. Diese Angriffe sollen sich auch auf IoT-Geräte und Produktionsanlagen (Operational Technology) konzentrieren. Das stellt Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen, da ebenfalls erwartet wird, dass sich die Technologien zur Abwehr dieser Cyberattacken radikal ändern werden. Antivirenprogramme, Signaturen und Firewalls verlieren an Bedeutung, während Künstliche Intelligenz, kontinuierliches Security Monitoring und Blockchain als entscheidende IT Sicherheitstechnologien der Zukunft angesehen werden.

Die Abwehr von Cyberattacken ist allerdings nur ein Baustein im Risikomanagement der Industrie 4.0. Denn weder Technologie noch Security-Awareness-Training bieten hundertprozentige Sicherheit. Auch für den Fall einer erfolgreichen Cyberattacke sollte vorgesorgt werden. Eine Cyber-Versicherung ist dabei ein wichtiger Baustein, der im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen die Risiken beherrschbar macht. In den vergangenen Jahren haben viele Versicherer derartige Produkte auf den Markt gebracht. Wie bei anderen Produkten auch, ist eine individuelle Analyse der abgedeckten Risiken, zusätzlichen Leistungen, Kosten et cetera wichtig, um die zum Unternehmen passende Cyber-Versicherung zu finden.

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