Über E-Sourcing und Online-Fertiger
Die Beschaffung muss digitaler werden

Von Jürgen Schreier 8 min Lesedauer

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Die Corona-bedingten Lieferengpässe zeigen: In vielen Einkaufsabteilungen bedarf es einer Neujustierung von Beschaffungsstrategien. Insbesondere gilt es, die Digitalisierung des Einkaufs voranzutreiben.

Moderne Einkäufer setzten bei der Beschaffung von Zeichnungsteilen auf E-Sourcing.(Bild:  Facturee)
Moderne Einkäufer setzten bei der Beschaffung von Zeichnungsteilen auf E-Sourcing.
(Bild: Facturee)

Bereits in den ersten Wochen der Corona-Pandemie wurde deutlich: Deutschlands Abhängigkeit von globalen Wertschöpfungsketten - sonst ein Segen - kann ein Fluch sein, wenn Lieferketten reißen und der inländischen Produktion stillgelegt werden müssen.

Doch wie abhängig ist Deutschland von solchen Zulieferungen. Prof. Dr. Monika Wohlmann und Prof. Dr. Luca Rebeggiani von der FOM Hochschule in Essen sind der Frage nachgegangen. Hier die Ergebnisse: Der Anteil der ausländischen Wertschöpfung an der Gesamtwertschöpfung liegt in Deutschland bei rund 25 Prozent und damit leicht über dem Anteil, den Frankreich (23 Prozent) oder Großbritannien (22 Prozent) aufweisen.