Digitalisierungsspiegel
Deutschlands Mittelstand: digitale Pioniere oder analoge Bewahrer?

Von Ines Stotz 6 min Lesedauer

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Kleine und mittelständische Unternehmen gelten als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Derzeit stehen sie vor der Herausforderung, Schritt zu halten mit dem digitalen Wandel. Die aktuelle Studie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“ der TÜV Rheinland Consulting vermittelt interessante Einblicke in den aktuellen Status.

TÜV Rheinland einen „Digitalisierungsspiegel“ entwickelt: Die rund 30-minütige Online-Befragung gibt mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit einer ersten fundierten Einschätzung ihres laufenden Digitalisierungsstatus. (Bild:  ©momius - stock.adobe.com)
TÜV Rheinland einen „Digitalisierungsspiegel“ entwickelt: Die rund 30-minütige Online-Befragung gibt mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit einer ersten fundierten Einschätzung ihres laufenden Digitalisierungsstatus.
(Bild: ©momius - stock.adobe.com)

Gehören KMU (Klein- und Mittelständische Unternehmen), die in Deutschland noch die meisten Arbeitsplätze schaffen, zu den „Digitalen Pionieren“? Sind sie „Digitale Verfolger“? Hinken sie als „Digitale Nachzügler“ dem Wettbewerb hinterher oder haben sie als „Analoge Bewahrer“ bereits mit Wettbewerbsnachteilen zu kämpfen? TÜV Rheinland wollte es genau wissen und hat deshalb gemeinsam mit Lünendonk & Hossenfelder die Studie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“ erarbeitet. Sie beleuchtet Fragen, die für mehrere Stakeholder von strategischer Bedeutung sind.

Selbsteinschätzung weicht von den objektiven Ergebnissen ab

Nach den Ergebnissen der Studie ist sich der Mittelstand der gegenwärtigen Transformation sehr wohl bewusst: 60 Prozent der befragten Unternehmen erwarten „starke oder sehr starke Veränderungen für die eigenen Geschäftsmodelle“. 67 Prozent der Unternehmen rechnen mit organisatorischen Veränderungen, unter anderem durch eine neue Verteilung der Führungsverantwortung für Unternehmensbereiche. Rund 30 Prozent der Studienteilnehmer sind „Digitale Pioniere“, 14 Prozent „Digitale Verfolger“ und 24 Prozent „Digitale Nachzügler“. Am anderen Ende der Skala sind mit 32 Prozent die „Analogen Bewahrer“, die deutliche Digitalisierungsrückstände aufweisen.

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