Studie „Digital Leadership 2017“
Deutschen Unternehmen fehlt der Blick über den Tellerrand

Von Georgina Bott 2 min Lesedauer

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Was passiert außerhalb meines Betriebs? Diese Frage bleibt oft unbeantwortet – denn mindestens vier von zehn deutschen Unternehmen betreiben nach wie vor kein strukturiertes Innovations-Scouting.

Veränderungen werden überwiegend aus den bestehenden Strukturen heraus getrieben. Weil viele Firmen jedoch nicht über den Tellerrand blicken, kochen sie sprichwörtlich im eigenen Saft.(Bild:   / CC0)
Veränderungen werden überwiegend aus den bestehenden Strukturen heraus getrieben. Weil viele Firmen jedoch nicht über den Tellerrand blicken, kochen sie sprichwörtlich im eigenen Saft.
(Bild: / CC0)

Was in den USA oder Asien passiert, haben noch weniger Firmen auf dem Radar – ein Alarmsignal. Auch in puncto Digitalisierung setzen Führungskräfte zu selten auf externe Impulse: Sie verlassen sich überwiegend auf den Austausch mit anderen Spitzenkräften aus ihrem Unternehmen oder reden nur mit direkt von ihnen geführten Mitarbeitern darüber. Das sind Ergebnisse der Studie „Digital Leadership 2017“, für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert mehr als 100 Top Manager aus deutschen Unternehmen befragt wurden.

Im unternehmerischen Alltag dominiert der Blick nach innen

Top Manager und Führungskräfte tauschen sich vor allem auf der gleichen Hierarchiestufe ihres Unternehmens (74 Prozent) zum Thema Digitalisierung aus, reden mit von ihnen geführten Mitarbeitern (71 Prozent) oder mit internen Experten, beispielsweise aus der IT-Abteilung (62 Prozent). Nur etwa ein Drittel der Befragten diskutiert zu aktuellen Trends und Technologien mit externen Wissenschaftlern, Geschäftspartnern oder Verbandsvertretern.

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