Status quo der Digitalen Transformation
Deutsche Unternehmen sind endlich aufgewacht

Von Dr. Gesine Herzberger 4 min Lesedauer

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Deutsche Unternehmen beschäftigen sich inzwischen intensiv mit der Digitalen Transformation und gehen das Thema meist auch strategisch an. Die konkrete Umsetzung erfolgt bislang aber eher zögerlich – zu den wesentlichen Gründen dafür zählen Probleme, mit denen die IT schon immer zu kämpfen hatte.

Die deutschen Unternehmen sind in Sachen Digitalisierung endlich aufgewacht. Laut einer aktuellen Studie haben ganze 96 Prozent der Befragten die Digitale Transformation auf dem Plan.(Bild:   / CC0)
Die deutschen Unternehmen sind in Sachen Digitalisierung endlich aufgewacht. Laut einer aktuellen Studie haben ganze 96 Prozent der Befragten die Digitale Transformation auf dem Plan.
(Bild: / CC0)

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von ARITHNEA zum Status quo der Digitalen Transformation in Deutschland. Die zentralen Ergebnisse: Fast alle befragten Unternehmen (96 Prozent) beschäftigen sich bereits in irgendeiner Form mit der Digitalen Transformation. Von denjenigen, die es tun, gehen die meisten das Thema dabei offensichtlich auch mit der gebotenen Entschlossenheit an. So sagten 58 Prozent von ihnen, in ihrem Unternehmen beschäftige man sich „strategisch“ mit der Digitalisierung, weitere 31 Prozent bezeichneten die Beschäftigung mit der Digitalen Transformation als „ernsthaft“. Nur 11 Prozent gaben zu Protokoll, ihr Unternehmen setze sich lediglich „lose“ mit dem Thema auseinander.

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Als die beiden Top-Treiber für die Beschäftigung mit der Digitalen Transformation nannten die Befragten die neuen Möglichkeiten, die das Internet der Dinge bietet (79 Prozent) und die Notwendigkeit, die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherzustellen (73 Prozent). Bereits mit einigem Abstand auf Platz drei landeten die steigende Erwartungshaltung der Kunden mit 56 Prozent und die Tatsache, dass die eigene IT ohnehin grundlegend verbessert werden muss. Überraschend gering scheint derzeit noch der Marktdruck zu sein, den die Unternehmen verspüren. So gaben lediglich 40 Prozent an, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen, weil sie einen solchen Druck akut verspüren.