Interview mit Benedikt Ilg von Flip
„Deskless-Work wird in zehn Jahren komplett anders aussehen"

Das Gespräch führte Sandro Kipar 7 min Lesedauer

Benedikt Ilg, CEO von Flip, ist sich sicher: wir brauchen eine humanisierte Digitalisierung. Was das genau bedeutet, was er vom Wirtschaftsstandort Deutschland hält und wie die Zukunft von Deskless-Workern aussehen könnte, erklärt er im Interview.

Benedikt Ilg, Geschäftsführer und Gründer von Flip. (Bild:  Flip)
Benedikt Ilg, Geschäftsführer und Gründer von Flip.
(Bild: Flip)

Jeden Tag werden neue Technologien entwickelt und der Druck auf die Unternehmen ist groß, bei der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden. Doch nicht nur bei der Unternehmensführung, auch bei den Beschäftigten kann dieser Gedanke für einen sorgenvollen Blick in die Zukunft sorgen. Kann ich noch mithalten, wenn im Wochentakt neue Tools in der Abteilung eingeführt werden? Werde ich irgendwann durch eine Maschine ersetzt? Geschäftsführer Benedikt Ilg fordert, dass die Digitalisierung in ein anderes Licht gerückt werden muss. Humanisierte Digitalisierung, so nennt er das Konzept, in welchem digitale Produkte als Ergänzung zur menschlichen Arbeitskraft gesehen werden und nicht als Substitution. Im Interview erklärt er genau, worauf es ihm dabei ankommt.

Herr Ilg, laut Ihnen soll der Mensch Schlüssel zu einer erfolgreichen Digitalisierung sein. Wie genau soll das funktionieren?