Interview mit Philipp Ramin, Ronny Steinhagen und Dr. Frank Breitenbach
„Der Mittelstand fühlt sich nach wie vor überhaupt nicht abgeholt.“

Von Nikolas Fleschhut 5 min Lesedauer

Seit Jahren wird Industrie 4.0 intensiv diskutiert. Ob dabei immer die richtigen Teilnehmer zur Sprache kommen, ist jedoch fraglich. Wir haben ein Gespräch über Buzzwords, dynamische Konzepte und Silodenken mit Philipp Ramin, Ronny Steinhagen und Dr. Frank Breitenbach geführt, die gemeinsam neue Ansätze in der Diskussion um Industrie 4.0 verfolgen.

Im Gespräch von links: Philipp Ramin, Ronny Steinhagen und Dr. Frank Breitenbach.(Bild:  Vogel Business Media)
Im Gespräch von links: Philipp Ramin, Ronny Steinhagen und Dr. Frank Breitenbach.
(Bild: Vogel Business Media)

„Gemeinsam veranstalten Sie den ‚Reality Check 4.0‘ in Köln. Was ist das Ziel des Events und worin sehen Sie die Notwendigkeit einer weiteren Veranstaltung zum Thema?“

Philipp Ramin: „Die Intention Ihrer Frage ist offensichtlich und beinhaltet bereits das Problem: Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ ist verbraucht, zum klassischen Buzzword verkommen. Das mindert allerdings nicht das riesige Potential, das sich dahinter verbirgt – angefangen bei neuen Geschäftsmodellen bis hin zu neuen Märkten. Die Diskussion findet allerdings größtenteils ohne diejenigen statt, die hauptsächlich von der momentanen Entwicklung betroffen sind: Dem Mittelstand. Das Ziel des Reality Checks ist eine realistische, pragmatische Sicht auf Industrie 4.0 zu ermöglichen und diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die sonst nur selten sprechen: die Anwender!“