Kommentar
Der Hype um Chat-GPT ist erst der Anfang einer gewaltigen KI-Welle

Ein Gastkommentar von Edward Lenssen* 2 min Lesedauer

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Computersysteme, die mit Menschen alltagstaugliche Dialoge führen können, sind nur die Vorläufer einer gigantischen Welle von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Im Kommentar skizziert Edward Lenssen, CEO von Beech IT, warum er Chat-GPT als Weckruf sieht.

Mit Chat-GPT erfährt das breite Feld der Künstlichen Intelligenz aktuell wieder ein Aufmerksamkeitshoch, das weit über die IT-Welt hinausreicht.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Mit Chat-GPT erfährt das breite Feld der Künstlichen Intelligenz aktuell wieder ein Aufmerksamkeitshoch, das weit über die IT-Welt hinausreicht.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Das US-amerikanische Start-up Open AI hat seinen Chatbot Chat-GPT – das GPT steht für Generative Pre-Trained Transformer – über das Internet frei zugänglich gemacht und damit einen Hype ausgelöst. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Das größte Potenzial der KI-Anwendungen liegt noch im Verborgenen – aber sicherlich nicht mehr lange.

Chat-GPT ist wie ein Weckruf

Chat-GPT ist deswegen so aufregend, weil die Software erstens ein bemerkenswert breites Spektrum an Fragen im Dialog beantworten kann und zweitens in zahlreichen Sprachen, darunter auch Deutsch, funktioniert. Bei Chat-GPT handelt es sich weniger um einen wissenschaftlichen Durchbruch als vielmehr um eine Demonstration des aktuellen Stands in der KI-Forschung. Das System zeigt öffentlich, was heutzutage möglich ist, wenn Deep Learning mit gewaltigen Rechnerressourcen und gigantischen Datenmengen über das Wissen der Welt ausgestattet wird.

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