Digital Twin
Der digitale Zwilling - aber bitte richtig

Von Klaus Reichenberger & Eric Brabänder* 4 min Lesedauer

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Die Kombination aus KI-basierten Suchverfahren und Knowledge Graphen schafft vollkommen neue Möglichkeiten für den digitalen Zwilling. Welche Vorteile bringt das konkret?

Auf dem Weg zur digitalisierten Industrie ist der digitale Zwilling ein wertvolles Asset.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Auf dem Weg zur digitalisierten Industrie ist der digitale Zwilling ein wertvolles Asset.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der digitale Zwilling verspricht die virtuelle Nachbildung realer Maschinen, Prozessabläufe und Funktionen von Produkten und Systemen. Anhand dieser Simulationen lassen sich Prozessoptimierungen unter nahezu realen Bedingungen validieren, Auswirkungen von System-, Rohstoff- oder Prozessänderungen genau berechnen und zukünftige Ereignisse vorhersagen. Insgesamt bildet der digitale Zwilling ein neues Spektrum an Möglichkeiten, um mit einer umfassenden Datengrundlage bessere unternehmenskritische Entscheidungen zu treffen.

Bislang erlaubt der technologische Stand jedoch nur die Durchführung einzelner Simulationen, was den erwähnten Ansprüchen des digitalen Zwillings nicht genügt. Die virtuelle Nachbildung einer Maschine ist sehr anspruchsvoll, weil zum einen unterschiedliche Verfahren über verschiedene Modelle verfügen und zum anderen Informationen zur Maschine aus unterschiedlichen Quellen und Systemen kommen und nicht miteinander verknüpft sind.