Wilo baut Smart Factory
Den digitalen Wandel hautnah miterleben

Von Jürgen Schreier 6 min Lesedauer

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Bei Wilo wird gebaut. In Dortmund entsteht eine neue Firmenzentrale. Doch der international tätige Pumpenhersteller investiert keineswegs nur in "Betongold", sondern will mit dem Neubau zugleich eine „Smart Factory“ schaffen.

In einigen Wilo-Produktionsbereichen werden die schlanken Fertigungsprozesse bereits erprobt. (Bild:  Wilo)
In einigen Wilo-Produktionsbereichen werden die schlanken Fertigungsprozesse bereits erprobt.
(Bild: Wilo)

Der vor mehr als 140 Jahren gegründete Pumpenhersteller wächst und wächst und wächst. Deshalb wurde der zentrale Standort in den vergangenen Jahren mehrfach erweitert. Einige Fertigungs- und Verwaltungsbereiche mussten bereits ausgelagert werden. Zurzeit produziert die Unternehmensgruppe allein in Dortmund an drei Standorten. Nochmal erweitern oder komplett neu bauen und so attraktive Arbeitsprozesse und schlanke Fertigungsprozesse schaffen, lautetet deshalb die Gretchenfrage für das Wilo-Management. Erleichtert wurde die Entscheidung zugunsten der zweiten Option dadurch, dass ein Großteil der Gebäude vor über fünfzig Jahren entstand, wehlab ein enormer Aufwand erforderlich gewesen wäre, die "alten Gemäuer" auf neuesten Stand der Technik zu bringen.

Zusammen mit Porsche Consulting wurde deshalb ein zukunfts- und entscheidungsfähiges Konzept für die neue Smart Factory entwickelt. Im Januar 2015 rückten die ersten Bagger an. Ende 2018 soll die neue Fabrik fertig sein, 2020 schließlich der gesamte Wilo-Campus. Besondere Herausforderung des Mega-Projekts: Alle Um- und Neubauten müssen bei laufendem Betrieb der Produktion stattfinden.

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