EU-DSGVO
Datenschutz: Kostenfaktor oder Wettbewerbsvorteil?

Von Jürgen Schreier 6 min Lesedauer

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Bis zum 25 Mai 2018 muss die DSGVO umgesetzt sein. Nach einer Umfrage von Thales eSecurity gehen 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland davon aus, diese Frist nicht einhalten zu können. Problem: Der Datenschutz wird oft als Hindernis bei der Digitalisierung empfunden. Dabei kann er sogar ein Wettbewerbsvorteil sein.

Beim digitalen Wandel ist der Datenschutz eine der zentralen Herausforderungen. Durch die in wenigen Monaten wirksam werdende EU-DSGVO verschärfen sich die Probleme – so die Wahrnehmung vieler Firmen.(Bild:   / CC0)
Beim digitalen Wandel ist der Datenschutz eine der zentralen Herausforderungen. Durch die in wenigen Monaten wirksam werdende EU-DSGVO verschärfen sich die Probleme – so die Wahrnehmung vieler Firmen.
(Bild: / CC0)

Unternehmen haben insgesamt zwei Jahre Zeit bekommen, um sich auf die im Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO/GDPR) vorzubereiten. Schon jetzt aber lässt sich allerdings absehen, dass bei weitem nicht alle Firmen die erforderlichen Maßnahmen bis zum Stichtag umgesetzt haben werden.

Im Durchschnitt glauben zwei von fünf Unternehmen (39 Prozent), die Frist für die Umsetzung der DSGVO im Mai 2018 nicht einhalten zu können (38 Prozent in UK, 44 Prozent in Deutschland, 35 Prozent in den USA). Das ergab eine Studie von Thales eSecurity zum Thema DSGVO und Schutz personenbezogener Daten. Zudem haben etliche der Verantwortlichen Bedenken wie sich die Verordnung auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken wird.

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