Daten als Ressource Was ist Datenmonetarisierung und warum gelingt sie deutschen Industrieunternehmen noch nicht?
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Obwohl immer mehr Unternehmen den Wert von Daten für sich entdecken und intern zu nutzen beginnen, wird dem Datenaustausch und der Datenmonetarisierung bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Was hindert die Firmen und welche Handlungsoptionen haben sie?
In den letzten Jahren rücken immer mehr Digitalkonzerne an die Spitze der wertvollsten Unternehmen. Dabei haben diese eine Gemeinsamkeit: Im Gegensatz zu traditionellen Industrieunternehmen ist der größte Anteil der Unternehmens- beziehungsweise Börsenwerte dieser Konzerne nicht durch physische Assets bestimmt, sondern durch den immateriellen Wert vorhandener Daten, Informationen und informationstechnischer Dienste.[1] Datenzugriff und -nutzung sind also zunehmend wettbewerbsentscheidend und begründen die Notwendigkeit zur digitalen Transformation etablierter Geschäftsmodelle und -prozesse innerhalb der produzierenden Industrie.[2]
Deutsche Digitalunternehmen fehlen an der Spitze. Die ersten Plätze werden von den USA und China dominiert. Zudem hat die Corona-Pandemie in Deutschland Schwachstellen im Bereich Digitalisierung besonders deutlich werden lassen.[3] Aus diesem Grund hat der Forschungsbeirat Industrie 4.0 die Erstellung einer Expertise mit dem Ziel beauftragt, den aktuellen Stand in der deutschen Industrie in Bezug auf den Aufbau, die Nutzung und die Monetarisierung industrieller Datenbasis zu untersuchen und Handlungsoptionen zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten.
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