Trend: „Cloud Data Repatriation“ Daten sicher aus der Cloud zurückführen
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Einige Unternehmen wollen zumindest einen Teil ihrer Kerndaten und zentralen Anwendungen zurück aus der Cloud in ihr lokales Rechenzentrum zurückholen. „Cloud Data Repatriation“ nennt sich dieser Trend – und er scheint Fahrt aufzunehmen.
Laut der US-Analystenfirma IDC haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Workloads im vergangenen Jahr repatriiert. Durchschnittlich gehen die Unternehmen sogar davon aus, dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der Anwendungen aus der Public Cloud an private oder lokale Hosting-Standorte zurückgegeben werden. Was aber ist der Antrieb für diese überraschende Wendung? In erster Linie ist es sicherlich die Tatsache, dass die Cloud nicht ganz das ist, wofür sie gehypt wurde. In vielen Fällen ist die Datenübertragung in die Cloud schlicht nicht so kostengünstig, sicher oder skalierbar, wie die Unternehmen es ursprünglich erwartet hatten.
Sicherlich bieten Public Clouds ein höheres Maß an Flexibilität, aber sie können überraschend teuer sein, insbesondere wenn es um die Datenspeicherung geht. Hinzu kommt, dass die Cloud für die Übertragung von Edge-Daten, beispielsweise unstrukturierten Daten, wie sie vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, zu langsam und zu teuer ist. Aber gerade die Menge dieser unstrukturierten Daten nimmt mit hoher Geschwindigkeit zu. IDC prognostiziert, dass die Summe der weltweiten Daten von 33 Zettabyte im Jahr 2018 auf 175 Zettabyte im Jahr 2025 ansteigen wird und dass 80 Prozent dieser Daten unstrukturiert sein werden. Das sind Spitzenwerte, und die Unternehmen haben Mühe, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.
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