Cyber-Security
Daten sammeln, ja! Daten und Geräte schützen, nein?

Von Sebastian Human 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine neue Studie zeigt, dass Unternehmen nach wie vor das Angriffsrisiko auf Public-Key-Infrastrukturen unterschätzen. Warum das so ist und warum es das zu ändern gilt, lesen Sie hier.

Unternehmen setzen sich der Gefahr von Cyberangriffen aus, wenn sie ihre PKI-Sicherheit nicht hoch genug priorisieren.(Bild:  Markus Spiske / Unsplash)
Unternehmen setzen sich der Gefahr von Cyberangriffen aus, wenn sie ihre PKI-Sicherheit nicht hoch genug priorisieren.
(Bild: Markus Spiske / Unsplash)

In Kooperation mit dem Ponemon Institute veröffentlichte das Software-Unternehmen nCipher die Studie zu globalen PKI- und IoT-Trends 2019. Ziel der jährlichen Studie ist es, neben dem aktuellen Reifegrad von PKI (Public-Key-Infrastruktur, öffentliche Schlüsselinfrastruktur), auch die Probleme im Umgang mit PKI sowie die Wechselwirkung von IoT und PKI zu erfassen und Tendenzen abzuleiten. An der Studie nahmen 1.884 IT-Sicherheitskräfte aus 14 Ländern, darunter Australien, Brasilien, Taiwan und die Russische Föderation, teil.

Verbreitet sich das IoT, verbreiten sich auch PKIs

Unter Public-Key-Infrastruktur versteht man ein System, das in der Lage ist, digitale Zertifikate auszustellen, zu verteilen und zu prüfen. Die innerhalb einer PKI ausgestellten Zertifikate dienen zur Absicherung rechnergestützter Kommunikation. Die zentrale Komponente einer PKI ist die Certificate Authority (CA), die die Vertrauenswürdigkeit der Zertifikate garantiert.