IIoT-Studienergebnisse Industrial IoT: Silos blockieren Data Economy

Von Snowflake 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Snowflake legt offen, dass die Hälfte der produzierenden Unternehmen im DACH-Raum noch nicht bereit für die Data Economy ist. Die Firmen seien oft noch zu sehr auf sich selbst fokussiert. Wir geben vorab einen kleinen Einblick in die zentralen Ergebnisse.

Einige Unternehmen schaffen es bereits, ihre Infrastruktur oder Produktionsprozesse IIoT-datenbasiert zu verbessern – vernachlässigen aber das Potenzial der sogenannten Data Economy.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Einige Unternehmen schaffen es bereits, ihre Infrastruktur oder Produktionsprozesse IIoT-datenbasiert zu verbessern – vernachlässigen aber das Potenzial der sogenannten Data Economy.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Laut der Studienergebnisse, für die 254 IT-Entscheider in der Industrie – 151 in Deutschland, 53 in Österreich und 50 in der Schweiz – befragt wurden, sind zwei Drittel der produzierenden Unternehmen nicht dazu in der Lage, die gesammelten Daten über die jeweiligen Abteilungsgrenzen hinweg nutzbar zu machen.

Ein Bewusstsein für diesen ausbaufähigen Zustand scheint jedoch vorzuherrschen. 28 Prozent der Befragten geben zu Protokoll, das Teilen von Daten über Abteilungsgrenzen hinweg innerhalb der kommenden zwölf Monate ermöglichen zu wollen. 24 Prozent geben das als langfristiges Ziel aus.

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Nach den Herausforderungen befragt, zeigt sich bereits Bekanntes: Dem Mangel an qualifiziertem Personal folgen Sicherheitsbedenken und eine zu geringe Priorisierung seitens der Verantwortlichen.

Immerhin: 51 Prozent der Befragten in der DACH-Region können laut eigener Aussage IIoT-Daten in Echtzeit abrufen und diese innerhalb ihrer Abteilung zur Verfügung stellen. Hier scheint die Reise der Daten dann aber zu Ende zu sein. 66 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können diese Informationen nicht in ERP- oder andere Steuerungssysteme überführen und sie so mit anderen Abteilungen ihres Unternehmens teilen. Bei 71 Prozent lassen sich die Daten nicht über Unternehmensgrenzen hinaus teilen. Und auch umgekehrt, also bei der Integration externer Daten, sieht es bei 69 Prozent der Unternehmen schlecht aus.

„Wer heute in der Lage ist, eigene Daten mit Kunden, Partnern und Unternehmen der Lieferkette zu teilen, macht sein Ökosystem stärker. Wer Daten aus diesem Ökosystem nahtlos wieder in die eigenen Planungssysteme integrieren kann, arbeitet auf einer sehr viel besseren Datenbasis als Data-Economy-Außenseiter. IT-Verantwortliche in produzierenden Unternehmen im DACH-Raum scheinen das sehr gut verstanden zu haben und arbeiten daran, die IIoT-Inseln ans Daten-Festland anzuschließen“, kommentiert Arjan van Staveren, Country Manager Deutschland bei Snowflake die Ergebnisse.

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