Industrielles Metaversum
Das Metaverse in der Industrie 4.0

Ein Gastbeitrag von Gopikrishnan Konnanath* 5 min Lesedauer

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Das Metaverse ist aktuell einer der prominentesten Begriffe im Kontext der digitalen Transformation. Und auch die Industrie soll von zunehmend verschmelzenden Welten profitieren. Wie sieht das aus und welche Rolle spielen IoT, KI und weitere Digitaltechnologie?

Das Metaverse soll ein digitaler Raum sein, in dem virtuelle, erweiterte und physische Realität möglichst nahtlos verschmelzen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Das Metaverse soll ein digitaler Raum sein, in dem virtuelle, erweiterte und physische Realität möglichst nahtlos verschmelzen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Das Metaverse, das viele Aspekte der menschlichen Erfahrung verändern wird, bleibt trotz all der medialen Aufmerksamkeit für viele ein unwirkliches Konzept. Dabei kann das Metaversum durch den Einsatz leistungsfähiger Technologie unsere Fähigkeiten erweitern, unsere Verbindungen stärken und unsere Interaktionen untereinander verbessern. Viel Potenzial steckt auch in der Kombination mit dem IoT. Dieser Text beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist das Metaverse?

„Meta“ bedeutet „jenseits“, und „Verse“ kommt von „Universum“, so dass ein „Metaverse“ ein neues Universum jenseits des Realen ist. Das Web entwickelt sich zu einer alternativen 3D-Welt oder einer Erweiterung der realen Welt, also einer Verschmelzung von physischer und digitaler Welt. Diese ist immersiv, sozial, empirisch und beständig. Dank Web3-Technologien wird das Metaverse dezentralisierter und demokratisiert sich. Im Web3 dominiert die sogenannte Creator-Economy, die Krypto-Währungen beziehungsweise NFT nutzt.