Cognitive Computing
Das Erwachen der künstlichen Intelligenz

Von Robert Horn 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Industrie 4.0 beschäftigt die Industrie schon seit Jahren. Cloud Computing und Big-Data-Analysen sind in vielen Unternehmen etablierte Stützpfeiler der Digitalisierung. In letzter Zeit macht allerdings ein neuer, hochspannender Aspekt von Industrie 4.0 von sich reden, der bisher eher als Zukunftsmusik abgetan wurde: Die künstliche Intelligenz.

Im Watson IoT Center gibt es sogenannte Joint Client Labs, in denen Unternehmen gemeinsam mit IBM an innovativen Lösungen arbeiten. Auch BMW hat sich dort angesiedelt, um intuitive Unterstützungssysteme für intelligente Autos zu entwickeln.(Bild:  IBM/Tom Maurer Photography)
Im Watson IoT Center gibt es sogenannte Joint Client Labs, in denen Unternehmen gemeinsam mit IBM an innovativen Lösungen arbeiten. Auch BMW hat sich dort angesiedelt, um intuitive Unterstützungssysteme für intelligente Autos zu entwickeln.
(Bild: IBM/Tom Maurer Photography)

Es ist ein Satz, der in seiner Bedeutung enormes Gewicht hat. „IBM hat aufgehört, Spiele zu spielen“. Gesprochen von Costas Bekas, dem Leiter des Bereichs für Cognitive Computing am IBM-Forschungszentrums in der Schweiz, bringen die wenigen Worte die Geschichte der künstlichen Intelligenz auf den Punkt: Denn jahrzehntelang machten Supercomputer und die ersten Gehversuche in künstlicher Intelligenz damit von sich reden, dass sie berühmte Spieler in ihren Disziplinen besiegten. Deep Blue etwa schlug 1996 den damaligen Schachweltmeister Garri Kasparow. Der von Googles KI-Unternehmen Deep Mind programmierte Alpha Go besiegt seit 2015 reihenweise die stärksten Go-Spieler der Welt – das chinesische Strategiespiel gilt als besonders anspruchsvoll. IBMs künstliche Intelligenz Watson legte sich 2011 in der berühmten amerikanischen Ratesendung Jeopardy mit gleich zwei Champions an – und gewann. Das sehenswerte Duell gibt es heute noch auf Youtube zu bestaunen.

Bildergalerie

Das alles brachte der KI-Forschung vor allem mediale Aufmerksamkeit, im Alltag anwendbar waren diese Programm nicht. Heute, in Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0, stehen die Chancen gut wie nie, der künstlichen Intelligenz auch in unserem Alltag zum Durchbruch zu verhelfen: Als kleine, unauffällige Helfer im Hintergrund, versteckt in IoT-Geräten, als Datensammler und -auswerter oder sogar als Unterstützer bei der Steuerung von Robotern und ganzen Maschinenparks. Die künstliche Intelligenz verspricht, unsere Arbeit, unseren Alltag und sogar unsere Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung