Nachgefragt: 3 Experten zum Thema Industrielle Bildverarbeitung
Das Auge der Automatisierung

Von Ines Stotz 7 min Lesedauer

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Industrielle Bildverarbeitung ist in der Produktion längst unverzichtbar und gilt nach wie vor als Schlüsseltechnologie für die Automatisierung und ebenso für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0. Denn wer vernetzt und automatisiert produzieren will, kommt um deren Einsatz nicht herum.

Als ‚Auge der Produktion‘ muss die industrielle Bildverarbeitung heute die Anforderungen digital vernetzter, integrierter Produktionsabläufe flexibel und robust erfüllen.(Bild:   / CC0)
Als ‚Auge der Produktion‘ muss die industrielle Bildverarbeitung heute die Anforderungen digital vernetzter, integrierter Produktionsabläufe flexibel und robust erfüllen.
(Bild: / CC0)

Wie soll Ihrer Meinung nach die Industrielle Bildverarbeitung fit für Industrie 4.0 und die Fabrik der Zukunft gemacht werden? Was sind die dringendsten Aufgaben? Wie stellt sich Ihr Unternehmen dafür auf?

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Dr. Simon Che’Rose (Framos): Bildverarbeitung wird sich in allen Industriebereichen und -anwendungen als integraler Teil der Robotik und Automatisierung in die Gesamtsysteme einbetten, Stichwort: Embedded Vision. Dementsprechend ist nicht allein die Funktionalität und Technologie der Bildverarbeitung an sich wichtig, sondern vor allem die Kollaboration und Konnektivität mit anderen Systemen wie Robotern, der SPS und verarbeitender Software. Das Potenzial liegt damit im Processing und der intelligenten Nutzung der Daten. Mit Deep-Learning-Algorithmen, Vernetzung in der Cloud und den enthaltenen Analysefunktionen kann Bildverarbeitung als Auge der Automatisierung zur qualitativen Selbststeuerung des Systems beitragen. Hier braucht es einheitliche Übertragungs- und Sicherheitsstandards sowie passende Schnittstellen. Framos als Systempartner vom Sensor bis zum System stellt dafür die passenden Komponenten und entwickelt Technologien, die sich individuell in den Anwendungskontext einbetten lassen. Unsere Kompetenz liegt dabei vor allem auf intelligenten Algorithmen sowie der Software und Usability. Vollintegrierbare Beispiele dafür sind unsere 3D-Tracking-Technologie für die Medizintechnik und die automatisierte Volumen- und Dimensionsmessung für die Logistik.

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