Digital Innovation Day
Cyborg Neil Harbisson beim Digital Innovation Day in München

Von Nikolas Fleschhut 2 min Lesedauer

Farbenblind geboren, sieht Neil Harbisson seit jeher nur Graustufen. Viel spannender als dieses sehr seltene Phänomen ist der Wandel des britisch-irischen, als Cyborg bekannten Künstlers. Über eine Antenne, direkt implantiert in seinen Schädel, kann er Farben hören, aber beispielsweise auch Anrufe empfangen. Das war jedoch nicht das einzige Highlight, das der Digital Innovation Day in München unter dem Motto "besser vernetzt" zu bieten hatte.

(Bild:  Christoph Reiss)
(Bild: Christoph Reiss)

„Das Internet der Dinge wird in wenigen Jahren um ein vielfaches größer sein als das heutige Internet“, postulierte Markus Haas, COO von Telefónica Deutschland, in seiner Eröffnungsrede. 500 Experten zu den Themen M2M-Kommunikation, Industrie 4.0 und Internet of Things waren am Donnerstag zum Digital Innovation Day angereist, um genau diese Entwicklung zu erörtern, bei einem der zahlreichen Vorträge Impulse mitzunehmen und zu diskutieren. Als zukunftsweisender Abschluss gewann das Startup RYSTA den Digital Innovation Award.

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Bundesregierung bereitet 5G vor

Auf die Eröffnungsrede des Telefonica-CCO Markus Haas folgte Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Er zeigte, wie die Bundesregierung bereits jetzt den neuen Mobilfunkstandard 5G fördert, der doch erst in vier Jahren feststeht und der Nachfolger von LTE werden soll. Amerikanische Mobilfunker setzen ihn schon ein, berichtete er von seiner letzten Reise, und warten dabei nicht einmal auf den Industriestandard oder Entscheidungen ihres Regulierers. Erstaunlicherweise findet der Vizechef von Deutschlands oberster Mobilfunkbehörde dieses Vorgehen gut, weil es die Entwicklung voranbringt.

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