IT-Sicherheit
Cyberversicherungen: Ein Markt im Umbruch?

Ein Gastbeitrag von Helmut Semmelmayer* 6 min Lesedauer

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Eine Flut an Hacks und Ransomware-Attacken macht Cyberversicherungen zum riskanten Geschäft für Versicherungsanbieter. Der zunehmende Druck auf den Markt äußert sich für Kunden in steigenden Prämien und strengeren Anforderungen. Wie geht es nun weiter?

Durch Cyberversicherungen versuchen viele Unternehmen das Geschäftsrisiko digitaler Bedrohungen abzufedern – doch Konditionen und Anforderungen steigen.(Bild:  VideoFlow - stock.adobe.com)
Durch Cyberversicherungen versuchen viele Unternehmen das Geschäftsrisiko digitaler Bedrohungen abzufedern – doch Konditionen und Anforderungen steigen.
(Bild: VideoFlow - stock.adobe.com)

Cyberangriffe auf Unternehmen sorgen in den vergangenen Jahren fast täglich für neue Schlagzeilen. Die Zahl an betroffenen Betrieben wächst stetig. Das zeigt eine Studie des Branchenverbands Bitkom: Von rund 1.000 befragten Firmen gaben 84 Prozent an, im Jahr 2022 zum Ziel eines Cyberangriffs geworden zu sein (auch wenn längst nicht alle beobachteten Attacken Erfolg hatten).

Die Gründe für die Zunahme an Angriffen sind vielfältig: Neben der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft machen sich Cyberkriminelle auch den Trend zu Homeoffice-Regelungen zunutze, der in vielen Firmen zum intensiveren Einsatz von Cloud-Diensten und Remote-Verbindungen führt. Dabei entstehen neue Sicherheitslücken, die es zu schließen gilt. Darüber hinaus verschärfen der Angriff auf die Ukraine und die resultierende Energiekrise die Lage.