OT Security
Studie offenbart aktuelle Schwachstellen der Cybersicherheit von Industrieunternehmen

Ein Gastbeitrag von Marc Meckel* 4 min Lesedauer

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In vielen industriellen Unternehmen arbeiten IT- und OT-Abteilungen getrennt voneinander. Jede Abteilung ist auf ihren Bereich fokussiert. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Cybersicherheit. Daher müssen Unternehmen Silos aufbrechen und mehr Synergien schaffen.

IT- und OT-Abteilungen müssen gemeinsame Prozesse und Lösungen finden, um die Sicherheit des eigenen Unternehmens zu garantieren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
IT- und OT-Abteilungen müssen gemeinsame Prozesse und Lösungen finden, um die Sicherheit des eigenen Unternehmens zu garantieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Immer mehr industrielle Prozesse geraten ins Visier von Cyberkriminellen. Dabei versuchen sie vor allem, Schwachstellen im OT-Bereich, also beispielsweise in der Fertigung, auszunutzen. In den letzten Jahren wurden die Attacken meist über die IT-Infrastruktur initiiert. Das hatte oft verheerende Auswirkungen: Betriebsstillstände, Umsatzeinbußen und erhebliche finanzielle Schäden. Daher steht das Thema Cybersicherheit ganz oben auf der Agenda vieler Firmen. Doch es gibt noch einige Hindernisse, die es auf dem Weg zu mehr Sicherheit zu überwinden gilt.

Das bestätigt auch der aktuelle Bericht „The State of OT Security“ von ABI Research und Palo Alto Networks, für den fast 2.000 Fach- und Führungskräfte in 16 Ländern befragt wurden. Über 76 Prozent geben an, dass sie bereits Opfer von Cyberangriffen waren. Rund 75 Prozent der Befragten berichten von regelmäßigen Angriffen – monatlich, wöchentlich oder sogar täglich. Laut den Ergebnissen der Studie kommen 72 Prozent der Angriffe auf den OT-Bereich aus der IT-Umgebung. Industrieunternehmen müssen also dringend die Kluft zwischen ihren IT- und OT-Abteilungen schließen, um diesem Sicherheitsrisiko entgegenzuwirken.